18. Abspeckturnier hat seine Sieger gefunden

23 Sportsfreunde des SV Edelweiß Rammenau und FSV Bretnig- Hauswalde

fanden sich am 30.12.2019 in der Sporthalle Elstra zum alljährigen Abspeckturnier  ein.

In 4 Mannschaften wurde den lästigen Pfunden, welche sich über die Weihnachtsfeiertage anhäuften, Paroli geboten.

Der Spaß stand natürlich im Vordergrund und das Publikum bekam auch viele schöne Tore und
so einige fußballerische Kabinettstückchen zu sehen.

Nach 3 gespielten Runden setzte sich Mannschaft 2 mit klarem

Vorsprung durch.

Ergebnis

Begegnungen                          1. Runde   2. Runde   3. Runde

  1. Spiel Mannschaft 1     –   Mannschaft 2              0  : 4           2  : 2           1  : 2
  2. Spiel Mannschaft 3     –   Mannschaft 4              2  :  0           2  : 1           2  : 3
  3. Spiel Mannschaft 2     –   Mannschaft 3              1  : 0           5  : 0           2  : 2
  4. Spiel Mannschaft 4     –   Mannschaft 1              2  : 1           2  : 3           1  : 3
  5. Spiel Mannschaft 2     –   Mannschaft 4              0  : 0           2  : 0           2  : 2
  6. Spiel Mannschaft 1     –   Mannschaft 3              1  : 1           3  : 0           2  : 2

Tabelle

 

Platz Mannschaft Tore Punkte
 

1.

Mannschaft 2


Ben Hommel, Niklas Maruschke, Philipp Seidler, Bastian und Martin Nossek, Christian Gräfe

 

20:7

 

20

 

2.

Mannschaft 1

Uwe Kliemand, Sebastian Windrich,

Daniel Gronich, Janek Gronich

Erik Preusche, M

ilan Kuban, Daniel Beschorner

 

16:16

 

12

 

3.

Mannschaft 3

Moritz Kunath, Wolfgang Richter,

Marcel Tübel Lukas Stelzer

Patrick Herrmann

 

11:18

 

9

 

4.

Mannschaft 4

Daniel Deinert, Martin Müller, Enrico Teich, Alexander Maier, Martin Lorch

 

11:17

 

8

Unser Dank gilt wie jedes Jahr Erik Preusche und seinen Helfern für die Organisation!

Das 19. Abspeckturnier findet am Montag den, 28. Dezember 2020  von 16 – 21 Uhr statt.

VEREIN | Weihnachtswünsche der Vereinsführung

Liebe Sportfreunde,
liebe Engagierte in unserem Sportverein,

gerade zu Weihnachten merken wir, dass Zeit ein wertvolles Gut ist. Alle Ehrenamtlichen schenken über das Jahr dem Verein und damit den Mitgliedern unzählige Stunden ihrer Freizeit, um diesen in seiner Vielfalt am Leben zu erhalten, bzw. ein Stück weiter zu entwickeln. Jeder ein ganz eigenes Stück, welches ihm am Herzen liegt und ergeben so in Summe den SV 1910 Edelweiss Rammenau. 

Das Jahr 2019 neigt sich dem Ende zu. Auch dieses Jahr wurde wieder mit Herz und Engagement in allen Abteilungen unseres Vereins für den Sport, für unseren Nachwuchs und die große Sportlergemeinschaft gelebt und im Trainings- und Spielbetrieb viel geleistet.

Wir wünsche daher allen Mitgliedern, Sportlern, Trainern, Vorstandsmitgliedern, den aktiv mitarbeitenden Eltern, unseren Freunden, Gönnern und den Sponsoren des SV 1910 Edelweiss Rammenau ein Frohes und gesegnetes Weihnachtsfest, sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr 2020.

Unser herzlicher Dank gilt der gezeigten Vereinstreue, dem vielfältigen ehrenamtlichen Einsatz und der Unterstützung für den Verein im vergangenen Jahr.

ERSTE | 21.12.2019 Hallenturnier des Thonberger Sportclub

Goldschmuck unterm Baum!

Unsere Jungs beschenkten sich gestern bereits selbst. Eingeladen vom Thonberger Sportclub, machten sich 8 mutige Rammenauer auf den Weg zum „Oppacher Hallen-Cup“ in Kamenz. Trotz anfänglichen Schläfrigkeiten in den ersten 3 Matches gelang ein Sieg über SpVgg Weißkollm/Lohsa (3:0), ein 2:2 nach 0:2 Rückstand gegen den SV Haselbachtal und ein 3:2 Erfolg über den Gastgeber vom Thonberger SC. Auch hier lag man bereits nach 60 Sekunden der Neun Minütigen Spielzeit mit 2 Toren zurück. Gut gestartet, schielte man natürlich dann schon Mitte des Turniers auf den Pokal. Und weil unsere Männer durchzogen konnte man das Ding auch mit nach Hause nehmen. Siege über SV Grün Weiß Schwepnitz (3:0), Team Zwei vom Gastgeber Thonberg (4:0) und gegen den TSV Wachau (3:2), brachten das Edelmetall in die Hände unserer Rammenauer.
Ein Achtungszeichen setzte dabei ausgerechnet Trainer Sebastian Gräfe, der sich ebenfalls das Trikot übersteifte und mit 6 Treffern Rammenaus bester Torschütze war.

Einen Schreckmoment gab es dennoch. Joe Wenzel riss sich in einer unglücklichen Aktion den linken Arm aus der Verankerung. Gut narkotisiert verbrachte er die Nacht im Kamenzer Krankenhaus, wo er mindestens genauso gut aufgehoben war, wie es der Pokal nun in der Rammenauer Vitrine ist. Gute Genesung Kerle!

 

ERSTE | 08.12.2019 gg. SG Großnaundorf

Wenig Fussball, trotzdem drei Punkte.

„Im Stile einer Spitzenmannschaft“ oder „Wenn du da oben stehst, gewinnst du halt solche Spiele“. Floskeln die jeder kennt und die sich Woche für Woche auf den Plätzen dieses Planeten bestätigten. So auch am Sonntag in Großnaundorf.

Rammenau, nach einer langen Hinrunde trotz großem Kader auf dem Zahnfleisch angereist, stellte sich schon vor Wochenfrist auf einen ungemütlichen Fussball Nachmittag ein. Das lag zum einem an der Wetterprognose, zum anderen aber auch an der vom Gastgeber angepriesenen „Ausweichwiese“, die von der Gemeinde verordnet wurde und nicht viel Spielraum für die große Fussballkost bot. Und so kam es auch.

Es war nicht schön. Von Anfang bis kurz vor Schluss nicht. Viele, viel zu viele hohe Bälle segelten über die schmale Wiese, sodass davon auszugehen ist, das einige Akteure derzeit mit Halskrause ihrer Arbeit nachgehen. Um so erleichterter waren die Herren in Schwarz und Gelb, als die erste gute Aktion zur Führung genutzt werden konnte. Der Ball, tatsächlich mal dem Erdboden nah, konnte vom flinken Lukas Gries von der rechten Seite flach vor die Kiste bugsiert werden, wo Richard Schenk zum Sinkflug ansetzte und auf Knöchelhöhe einköpfte. Zehn Minuten waren da gerade gespielt. Die Gastgeber sahen ihr Chance in dieser Phase vor allem im Ungemütlich-sein. Schiedsrichter Malte Grünert musste mehrmals tief in sein Werkzeug pusten, als sich grün bestutzte Beine in den gelben verirrten. Und das oft auch schon am Rammenauer Strafraum. Zu weiteren Abschlüssen kam es im weiteren Spielverlauf nur für die Heimelf die ihr Glück zweimal aus der Ferne suchten.

Im zweiten Durchgang entschied man sich auf der Rammenauer Seite zur Erfassung der realen Spielzeit. Handgestoppte 23,42 Minuten befand sich das Kunstleder im Spiel, die Flugzeit dabei noch nicht raus gerechnet. Ergebnisstechnisch hätte man zum Start der zweiten Halbzeit durchaus Ruhe rein bekommen können. Einmal wuselte sich Daniel Hauswald in den 16er und scheiterte aus spitzen Winkel. Und nach ca. 60 gespielten Minuten entschied Schiri Grünert auf Handelfmeter für Edelweiß, als ein Klärungsversuch regelwidrig unternommen wurde. Die dicke Chance ließ Patrick Herrmann jedoch liegen und so wurden es dann doch eklige 30 Minuten bis zum ersehnten Schlusspfiff. Der einsetzende Regen untermauerte dies. Den Gastgebern gab diese Aktion natürlich nochmal Auftrieb. So waren es auch die Großnaundorfer, die sich nun das ein oder andere Mal mit flachen Pässen ins letzte Drittel kombinieren konnten. Die Abschlussstatistik ließ nun auch darauf hindeutet, dass hier längst nichts entschieden ist. Ein unnötiger Freistoß sorgte dann in der 85. Minute dafür, dass Edelweiß auch ergebnisstechnisch im Regen stand. Paul Menzel stieg am höchsten und wuchtete per Kopf die Pille unhaltbar für Henker ins lange Eck. Ausgleich. Natürlich zu wenig für die Rammschen, die der Konkurrenz aus Bautzen auch in der Winterpause dicht auf den Fersen bleiben wollten. Also bündelte man nochmal alle Kräfte und versuchte sein Glück. In erste dicke Chance zum Sieg hätte der eingewechselte Joe Wenzel einleiten können, doch er verpasste den Querpass vor dem Tor zu Gries, der vor der Hütte alle Möglichkeiten gehabt hätte. Egal, die Jungs machten ja weiter, wenn auch ein bisschen verzweifelt. Marco Junghanns setzte die Mulle dann kurz vor Toreschluss noch mal auf´s Gehäuse der Gastgeber. Der Keeper ließ klatschen und das Ei lag Paul Groba vor den Füßen. Sein Torabschluss, welcher sehr nach Beinbruch aussah aber scheinbar ohne Schmerzen beendet wurde, landete bei Marco Schlegel, der das Ding ins leere Tor jagte. Jubel! Coach Gräfe, dessen Jubellauf gefühlt bis Pulsnitz ging, musste wieder eingefangen werden, denn Schluss war ja noch nicht. Nach knappen 2 Minuten war es dann aber soweit. Mit dem einsinken des Balls in die Weichteile von Lukas Gries pfiff der gute Schiedsrichter Malte Grünert ab und beendete eine erfolgreiche Rammenauer Halbserie. Die Erleichterung über den Sieg überflügelte die Tatsache, dass das heute nicht der schönste Fussball war, mit dem man sich in die Winterpause verabschiedet.

Ein Termin steht noch an, bevor die großen Wunden geleckt werden. Am Samstag macht sich der Tross inklusive unserer bezaubernden Spielerfrauen auf eine Reise ins Mittelalter. Im Dresdener Anno Domini wird im stile der Ritter und Gaukler gefressen und gesoffen.

Schöne Weihnachten an all unsere treuen Begleiter, Unterstützer und Sponsoren, aber auch an die Konkurrenz. Erholt euch alle gut, 2020 wird spannend!