ERSTE|22.11.2023 Kreispokal gg. SV Aufbau Deutschbaselitz

Edelweiß im Viertelfinale

Im zweiten Anlauf konnte am Mittwoch den 22.11. endlich die Achtelfinal-Partie im Kreispokal gegen den SV Aufbau Deutschbaselitz ausgetragen werden. Da in Rammenau der Platz nicht bespielbar war, wurde in Bretnig auf dem Kunstrasen gespielt. Der Dank gilt dabei unseren Freunden vom FSV, die uns dabei sehr entgegen gekommen sind.

Bei winterlichen Temperaturen entwickelte sich ein recht zerfahrenes Spiel. Den ersten Abschluss sicherte sich Paul Groba nach 5 Minuten – dessen Kopfball aber nicht aufs Tor kam. Danach boten sich beide Mannschaften ein umkämpftes Spiel mit vielen Zweikämpfen, einigen Ballverlusten aber eher wenigen Torchancen. Umso wichtiger war es, dass Edelweiß mit dem ersten wirklichen Abschluss aufs Tor auch die Führung erzielen konnte. Eine Flanke von Paul Groba konnte Franz Müller mustergültig am 5er einköpfen und stellte damit die Weichen (21.‘).
Unmittelbar danach hatten die Gäste den Ausgleich auf den Fuß – Edelweiß konnte aber auf der Linie klären. Bis zur Pause waren dann kaum Höhepunkte zu verzeichnen, was den Zuschauern Zeit bot, sich mit warmen Getränke einzudecken.
Die zweite Halbzeit begann mit einer Eckball-Serie für die Gäste, die aufzeigte wo die Reise in der restlichen Spielzeit hingehen sollte. Aufbau agierte vermehrt mit langen Bällen und Edelweiß setzte sich zur Wehr. Folglich waren auch einige Zweikämpfe und auch Fouls dabei die das Spiel prägten. In der 51. Spielminute markierte Julian Minkwitz das wichtige 2:0. Zwei Verteidiger verpassten eine flache Eingabe von Philipp Ziesch und so hatte Julian Minkwitz am langen Pfosten alle Zeit der Welt für Ballannahme und Verwertung. Die Gäste gaben sich jedoch nicht auf und hatten einige gute Möglichkeiten zum Anschluss. Felix Dittrich hielt mit mehreren guten Paraden aber seinen Kasten lange sauber. Edelweiß verpasste es in dieser Phase die eigenen Umschaltmomente besser zu nutzen. So hatte Max Böhme nach langem Lauf im eins gegen eins mit dem Keeper das Nachsehen und vergab die größte Chance aufs 3:0. Mit Tom Strecker, Franz Kretschmar und Gian-Luca Wätzlich brachte Edelweiß noch drei frische junge Kräfte um die Führung über die Zeit zu bringen. Und es gelang! Zwar kamen die Gäste durch einen abgefälschten Schuss von Paul Klawitter noch zum Anschluss (90.‘+3), am Sieg für Edelweiß änderte dies jedoch nichts mehr.
Unrühmliches Ende der Partie war ein Platzverweis für einen Spieler der Gäste, welcher Edelweiß-Trainer Christoph Egerer umstieß. Kategorie: maximal Unnötig.

Nun warten wir gespannt, was die Losfee im Viertelfinale bereit hält.

Sport frei.

ERSTE | 11.11.2023 gg. SpVgg Lohsa/Weißkollm

Auswärtssieg in Lohsa

Unsere Erste schaffte vergangenes Wochenende den Abstand zum unteren Tabellendrittel zu erhöhen. Ursächlich war ein konzentrierter Auftritt beim Auswärtsspiel bei der SpVgg Lohsa/Weißkollm.

Vor Allem die Defensive um Jakob Rabe und Cornelius Gries hatte an diesem Tag weitestgehend alles im Griff und war damit Grundstein für den Erfolg. Die frühe Führung durch Stiev Kricke (letzte Woche schon mit 4! Torbeteiligungen) in der 9. Minute, spielte Edelweiß dabei in die Karten. Nach einem Eckball von Joe Wenzel und einer Kopfballablage von Cornelius Gries schob Stiev Kricke freistehend ein. Der Gastgeber investierte viel – hatte gefühlt auch mehr vom Spiel – konnte im letzten Drittel allerdings kaum Gefahr ausüben. Zu allem Überfluss musste die SpVgg auch früh Wechseln, Kevin Förster verletzte sich ohne Fremdeinwirkung vermutlich schwerer und musste vom Feld. Gute Besserung an der Stelle! Auch Rammenau musste noch vor der Pause wechseln. Franz Müller ersetzte Patrick Herrmann, der mal wieder mit der Hand am Oberschenkel den Platz verließ. Für Edelweiß ergaben sich bereits im ersten Durchgang gute Möglichkeiten die Führung auszubauen, doch genutzt werden konnten Diese zunächst nicht. Auch Felix Dittrich brachte sich ein und hielt die knappe Führung zur Pause fest. Das die Führung noch vor dem Pausentee ausgebaut werden konnte, war sicher spielentscheidend. Eine missglückte Kopfballabwehr traf den einspringenden Julian Minkwitz, von dem der Ball zu Paul Groba prallte – der sich die Chance nicht nehmen ließ und auf 0:2 (44.‘) erhöhte. Die 2. Halbzeit begann mit einer guten Möglichkeit auf das 0:3 – der Torjubel blieb allerdings aus. Es entwickelte sich dann ein Spiel in dem Rammenau nach Ballgewinn immer wieder schnell umschalten konnte. Das gelang mal besser und mal schlechter. Nach einem Eckball hatte Cornelius Gries das 0:3 bereits auf der Stirn, köpfte dem Keeper aber in die Arme. Besser machte es in der 78. Spielminute Franz Müller. Ein Einwurf auf der linken Seite landete bei Joe Wenzel – dessen punktgenaue Flanke köpfte Franz Müller aus 5 Metern ein und machte damit den Deckel drauf. Die Räume wurden dann naturgemäß größer. Die Chancen von Franz Müller und Max Böhme konnten in der Schlussphase jedoch nicht genutzt werden – wäre am Ende auch sicher zu viel des Guten gewesen. Edelweiß brachte am Ende die 3 Punkte nach Hause und konnte mit Franz Kretschmar einem A-Junior die ersten KOL-Minuten schenken – von denen hoffentlich noch viele Weitere folgen werden.

Das kommende Heimspiel am Sonntag gegen den Thonberger SC musste leider auf Grund der Platzverhältnisse abgesetzt werden. Nun hoffen wir, das sich die Situation schnell entspannt und am kommenden Mittwoch das Pokalspiel gegen den SV Aufbau Deutschbaselitz nachgeholt werden kann. Planmäßige Anstoßzeit 13 Uhr.

Sport frei!

ERSTE | 05.11.2023 gg. FV Ottendorf-Okrilla 05

Heimsieg gegen Ottendorf-Okrilla
Während unter der Woche das Kreispokalspiel gegen Deutschbaselitz den Platzverhältnissen zum Opfer fiel, konnte vergangenen Sonntag, bei zumindest verbesserten Bedingungen das Heimspiel gegen den FV Ottendorf-Okrilla 05 bestritten werden. Rammenau, nach durchwachsenen Auftritten und Ergebnissen inzwischen auch tabellarisch gefordert, erwischte den besseren Start. Mit gewohnt viel Ballbesitz verlagerte man das Spiel die ersten 20 Minuten in die gegnerische Hälfte und hatte selbst beste Möglichkeiten die Weichen früh auf Sieg zu stellen. Schon nach fünf Minuten gab es die erste Doppelchance. Nach einem schönen Angriff über Links bekam Danny Anders den Ball im Zentrum, setzte ihn aber an den Pfosten und auch der Nachschuss von Patrick Herrmann landete nicht im Tor. Auch Daniel Hauswald hatte in dieser Phase drei gute Möglichkeiten, traf aber ebenfalls nicht. Felix Dittrich im Tor der Edelweißen war bis dahin nahezu ohne Ballkontakt und doch war Er es, der nach 23 gespielten Minuten das erste Mal hinter sich greifen musste. Schon zuvor hatte man Glück das man eigene, fahrlässige Ballverluste und die folgenden Konter der Gäste klären konnte. Beim 0:1 durch Kilian Heidner, der aus dem Rückraum zum Abschluss kam, verlor man wieder leichtfertig den Ball auf der linken Abwehrseite und musste wie so oft in dieser Saison einem Rückstand hinterherlaufen. Und auch nach dem Rückstand Edelweiß mit Glück und Felix Dittrich im Tor. Wieder spielte man den Gästen den Ball in die Füße und der Konter lief. Doch Felix Dittrich behielt im eins gegen eins die Nerven und verhinderte das 0:2. Stattdessen gab es den Ausgleich für Edelweiß. Danny Anders nahm vor dem Strafraum einen geklärten Ball auf, wackelte kurz mit der Hüfte und traf sehenswert oben links (32.‘). Vier Minuten später brauchten die Gäste nach Ballgewinn nur zwei Stationen und einen diagonalen Ball durch die Abwehr, um Rico Kühne vor´s Tor zu bringen – der Felix Dittrich keine Chance ließ und das 1:2 markierte (36.‘). Mit dem Pausenpfiff aber der erneute Ausgleich. Patrick Herrmann mit links aus der Distanz und mit Hilfe eines Verteidigers, der mit dem Kopf unhaltbar abfälschte, schlug der Ball oben links ein. Ein Unentschieden zur Pause mit dem am Ende beide Seiten zufrieden sein konnten.
Nach der Pause stellte Edelweiß die Weichen vermeintlich auf Sieg. Zunächst markierte Danny Anders seinen zweiten Treffer (48.‘) ehe Cornelius Gries einen Eckball zum 4:2 einköpfte (51.‘). Die nötige Ruhe brachte dies aber nicht ins Spiel. Zu leichtfertig ließ man die Gäste wie schon im ersten Durchgang zu Chancen kommen. In der 61. Minute netzte Rico Kühne dann zum 4:3 und alles war wieder möglich. Da man aber auch offensiv alle Freiheiten hatte, hätte man das Spiel auch frühzeitig für sich entscheiden können. Lediglich Robin Selzle sollte an diesem Tag nochmal treffen. Bei seinem ersten Treffer für Edelweiß schlug er zunächst im Rückraum über den Ball, um ihn dann mit Links unters Dach zu nageln (71.‘). Auch nach dem 5:3 bleib das Spiel offen, da beide Mannschaften immer wieder zu Möglichkeiten kamen.
Mit dem Ergebnis kann man am Ende sicher zufrieden sein. Mit der Art und Weise eher nicht. Zu viele Möglichkeiten ließ man dem Gast durchgehen und verschenkte selbst zu viele vor dem gegnerischen Tor. Es bleibt also weiter viel Arbeit für die Mannschaft und das Trainerteam. Defensive Stabilität und Fehlerminimierung stehen da bei allen ganz oben auf der Liste.
Nächster Halt auf der Reise durch die Westlaustiz ist Lohsa. Dort geht es am Samstag 14 Uhr gegen die SPVGG Lohsa/Weisskolm.

ERSTE | 28.10.2023 gg. SC 1911 Großröhrsdorf

Keine Punkte im Rödertal

Das Auswärtsspiel beim Nachbarn in Großröhrsdorf ging verloren. Trotz gefühlter 80 Prozent Ballbesitz und zahlreicher Chancen stand es am Ende 1:0 für den SC. Erstes Negativ-Highlight im Rammenauer Spiel war eine missglückte Kopfball-Rückgabe von Richard Schenk auf Moritz Kunath, die Gneuß mühelos zum 1:0 verwerten konnte (13′). Den vermeintlichen Ausgleich markierte Cornelius Gries noch im ersten Durchgang. Doch anders als einige Augenzeugen sah das Schiedsrichtergespann den Ball, der „auf“ der Linie geklärt wurde, nicht im Tor und damit ging es mit dem knappen Rückstand in die Pause. Mit Wiederbeginn hatte Daniel Hauswald gleich die erste große Chance zum Ausgleich, verzog aber aus spitzem Winkel. Über die Außen, durchs Zentrum, mit langen Bällen, aus der Distanz oder mit Gries´schen Einwürfen – unsere Mannschaft versuchte es mit allen Mitteln und erhöhte mehr und mehr das Risiko. Das brachte zum Ende natürlich auch wieder Chancen für die Gastgeber, die aber kein Kapital daraus schlagen konnten. In der Nachspielzeit rückte dann auch Moritz Kunath mit in den gegnerischen Strafraum und hatte tatsächlich nochmal den Ball auf der Stirn. Unplatziert und mit wenig Druck verpuffte aber auch die letzte Chance für Rammenau und damit gingen die 3 Punkte an den Gastgeber.

Zu allem Überfluss bezogen vergangen Samstag zwei weitere Akteure das Rammenauer Lazarett. Mit einem lauten Knall und ohne Fremdeinwirkung ging Routinier Marcus Schulze bereits in der ersten Halbzeit zu Boden und wird uns leider über ein halbes Jahr lang fehlen. Diagnose: Achillessehnen-Riss. Erfreulich: Schulle wurde bereits operiert und schickt in bekannter Manier schon Kampfansagen fürs Comeback! Außerdem musste auch Richard Schenk noch vor dem Seitenwechsel vom Feld. Er verletzte sich in einem Zweikampf am Sprunggelenk und wird uns ebenfalls bis auf Weiteres fehlen. Updates gibt es zudem in den Krankenakten von Niklas Maruschke und Lukas Gries – beides Knie-Patienten. Während die Saison für Niklas Maruschke gelaufen ist (Kreuzbandriss), führte bei Lukas Gries eine Zyste zu einer massiven und schmerzhaften Schwellung des rechten Kniegelenks, was hoffentlich zur Rückrunde erledigt ist.
Wir schicken also die besten Genesungswünsche an alle Patienten und hoffen auf eine baldige Rückkehr auf den Platz!

ERSTE | 22.10.2023 gg. SV Oberland Spree

Oberland gewinnt in Rammenau

Am 9. Spieltag der aktuellen KOL-Saison war der SV Oberland Spree zu Gast. Pünktlich zur Kirmes stand unsere Mannschaft erstmals im neuen, weißen Trikot auf dem Platz. Unser Dank geht gilt dabei unserem Präsidenten Mirko Hanisch und seiner KFZ- Werkstatt Hanisch für das Sponsoring und dem Freizeitmarkt Hauswalde, die uns bei der Umsetzung unterstützten.

Zum Sportlichen.
Mit Platz zwei im Rücken gingen die Gäste als Favorit ins Spiel und wurden ihrer Rolle auch gerecht. Nach mutigen Beginn unserer Mannschaft übernahmen die Oberländer mehr und mehr die Kontrolle. Den frühen Rückstand verhinderte Cornelius Gries auf der Linie und Edelweiß hatte sichtlich Mühe die Gäste vom eigenen Tor fern zu halten. Beide Teams agierten mit hohem Einsatz was einige Zweikämpfe mit sich brachte. Das spürte auch Richard Schenk, der nach einem Zusammenprall reichlich Probleme mit der Luftzufuhr hatte, nach kurzer Unterbrechung aber weiter spielen konnte. Anders als in den Wochen zuvor, hatte Rammenau mehr Räume zum Kontern – was auch die beste Chance in Halbzeit eins mit sich brachte – Julian Minkwitz scheiterte allerdings an Gäste-Hüter Robbie Glück. Auf der anderen Seite musste Edelweiß mehrmals in höchster Not klären und doch zappelte es kurz vor der Pause im Netz – obwohl der Ball noch im Spiel war. Moritz Kunath parierte stark, musste danach aber aus dem eigenen Netz befreit werden. Trotz guter Chancen auf beiden Seiten ging es also torlos in die Pause.
In einer offen geführten zweiten Halbzeit fielen dann auch Tore. Ausgerechnet nach einem eigenen Eckball gingen die Gäste durch Ronny Jener in Führung (57‘), welche nur eine Minute später durch einen schönen Schuss von Franz Müller egalisiert werden konnte. Die Freude weilte nur kurz. In der 60. Spielminute hatte Jan Hybner im Zentrum zu viel Platz, markierte das 1:2 und machte 15 Minute vor Schluss das Spielentscheidende 1:3. Zwar mobilisierte Edelweiß nochmal alle Kräfte für eine Schlussoffensive aber weitere Treffer sollten nicht fallen.

Am Ende war es ein Spiel mit Licht und Schatten. Positiv zu sehen ist mit Sicherheit die Einsatzbereitschaft unserer Mannschaft und das man gegen ein Top-Team der Liga auch zu guten Tormöglichkeiten kam. Dennoch konnte man daraus zu wenig Kapital schlagen und hatte in der Defensive auch Glück, dass die Gäste nicht mehr aus ihren Chancen machten.

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