VEREIN | Neuer Vereinsbus dank der Sponsoren

Schon seit vielen, vielen Jahren ist das Autohaus Philipp zuverlässiger Partner unseres Vereins. Mit dem nun entgegen genommenen ersten Vereinsbus, erreicht diese Partnerschaft ihren vorläufigen Höhepunkt. Auch Dank der Unterstützung weiterer Sponsoren reisen unsere Mannschaften künftig in diesem schicken VW T5 durch die Westlausitz, natürlich mit dem Ziel möglichst viele Auswärtspunkte einzufahren.

Busübergabe durch Heiko Philipp an Vereinsvertreter Enrico Sauer
Busübergabe von Heiko Philipp, Vertreter des Autohaus Philipp, an Enrico Sauer, Vorstand des SV 1910 Edelweiß Rammenau
Erste Auswärtsfahrt der ersten Männermannschaft im neuen Vereinsbus

Im Namen der Mitglieder ein großes Dankeschön an alle Beteiligten und Sponsoren!

ERSTE | 20.10.2019 gg. DJK Sokol Ralbitz/Horka

Tabellenführung verteidigt!

Das die Konkurrenz nie schläft wusste man vorher, das man mit Ralbitz-Horka selbst eines der dickeren Bretter der Liga zu sägen hatte auch. Mit einem Sieg wollte man Wittichenau, die sich über Nacht an die Spitze setzten,  unbedingt von selbiger wieder verdrängen. Dazu musste und konnte man wohl zum ersten mal in dieser Spielzeit auf die breite des Kaders zurück greifen. Mit Schenk, Heine, Wähner, Jäkel und auch Coach Gräfe galt es wichtige Akteure der letzten Wochen zu ersetzen.

Um so bemerkenswerter der Autritt unserer Jungs vor allem im ersten Durchgang. Von Anfang an war man präsent, stand hoch und hielt die Ralbitzer so weit weg vom eigenen Gehäuse. Dazu kreierten unsere Jungs durchaus passable Chancen im gegnerischen 16er. Eine dieser konnte Tobias Berthold in der 15. Spielminute zur 1:0 Führung verwandeln. Max Herrmann legte zentral vorm Tor nochmal ab und Tobias Berthold netzte zur umjubelten Führung ein. Bereits sein 6. Treffer in dieser Saison! Weitere Treffer gab es im ersten Durchgang jedoch nicht, was im Hälfte zwei beinahe bestraft worden wäre. Den Ralbitz kam besser in Spiel und hatte plötzlich dicke, dicke Möglichkeiten zum Ausgleich. Bedanken musste man sich in dieser Phase bei Karl Henker, der mit teils spektakulären Reflexen die Null hielt. Das es dennoch zum Ausgleich kam, daran hatte auch Schiedsrichter Wende seine Aktie, der in der 70. Minute auf den Rammenauer Punkt zeigte. Im Kampf um den Ball, zwischen Christian Pötschke und dem Ralbitzer Stürmer Domaschke, wo beide mit dem Körper arbeiteten kam letzterer zu Fall und der Pfiff ertönte. Wie immer brachten jegliche Diskussionen außer gelber Karten nichts und so verwandelte Gloxyn trocken zum 1:1.

Edelweiß nun wieder gefordert. Mit Marco Junghanns und den zuvor eingewechselten Anton Philipp und Marcus Schulze hatte man noch mal frische Kräfte auf den Platz bringen können. Und so waren unsere Jungs auch in der Lage nochmal zu zulegen. 6 Minuten nach dem Ausgleich ertönte dann erneute ein Pfiff und Schiedsrichter Wende zeigte auf den Punkt. Diesmal war Max Herrmann am kurzen Pfosten mit seinem langen Fichten eine zehntel Sekunde vor Torhüter Willi Schöne am Ball und konnte von diesem nur noch gelegt werden.
Die Ausführung übernahm Cousin und Vorbild Patrick Herrmann, der die Kugel oben links einwinkelte.

1:2, Rammenau wieder vorn!
Anschließend war man natürlich um Kontrolle bemüht, wollte man den Vorsprung doch unbedingt über die Zeit bringen. Dennoch hatte man Möglichkeiten auf das 1:3. Zum Beispiel verfehlte Anton Philipp nur knapp den Kasten, als er es von der 16er Kante probierte. Besser klappte es dann in der ersten Minute der Nachspielzeit. Ein cleverer Freistoß von Patrick Herrmann fand Max Herrmann, der den Ball fest machte und geschickt auf den langen Pfosten flankte. Dort war Anton Philipp einen Schritt schneller als sein Gegenspieler und erzielte sein erstes Pflichtspieltor für unsere Erste! Glückwunsch!

Der Jubel war kaum vereebt, schon waren die zahlreichen Rammenauer Fans wieder in Extase. Wieder ein Herrmann im Brennpunkt. Während sich alle auf das drehen an der Uhr einstellten hielt Patrick Herrmann allen Bemühungen der Ralbitzer um den Ball stand. Er dribbelte von der Mittellinie am Seitenaus entlang in die Gegnerische Hälfte, hob den Kopf, sah den zu weit vorn positionierten Ralbitzer Hüter und hob das Kunstleder gefühlvoll in die Maschen. Traumtor!
Es folgten der Jubellauf vor den Fans und ein Griff des Schützen an dessen hinteren Oberschenkel, was aber sicher nur Show war.

Rammenau damit weiter Tabellenführer.
Am kommenden Sonntag kommt es dann zum Showdown mit Wittichenau im heimischen Fichtestadion!
Anstoß bereits 14:00 Uhr!

Fun Fact:
Drei Torbeteiligung für Max Herrmann an diesem Tag. Der Mann spielt sich in den Fokus!
Kein Wunder das es erst Tags zuvor beim Besuch einer Fachmesse in Berlin ein Vertragsangebot eines großen deutschen Privatsenders gab. Nach einem Loblied auf sein adrettes Erscheinungsbild folgte die Frage ob er sich nicht vorstellen könne im Thailändischen Paradies die große Liebe zu finden – vor Millionen von Zuschauern.
Max wiegelte jedoch ab. Er hab die große Liebe schon gefunden – Edelweiß heißt sie!

ERSTE | 13.10.2019 Kreispokal gg. SpG SV Kleinhänchen 2. / SV Sankt Marienstern 2.

„David gegen Goliath“

…so die Worte der Gegner an diesem Tage. Obwohl der Kreispokal ja manchmal seine eigenen Gesetze schreibt, blieb es auch eben nur bei diesen zwei Floskeln. Die Edelweißen an diesem Tage etwas dezimiert, dennoch gut aufgestellt, probierten an diesem wunderschönen Fußball-Sonntag eine veränderte Formation aus, liesen Spieler mit weniger Spielminuten in den letzten Wochen Spielpraxis sammeln und schonten die leicht angeschlagenen Spieler für die kommenden, äußerst wichtigen Wochen in der Kreisoberliga. Die Überraschung blieb aus. Edelweiß klar Tonangebend über die komplettes Spielzeit. Der Dosenöffner von Paul Groba in der 3. Spielminute und das 2:0 durch Daniel Hauswald (16′) täuschten jedoch nicht darüber hinweg, das Edelweiß an diesem Tag nicht ans Limit ging. Zu viele Fehler im eigenen Spiel, zu wenig Bewegung und leichtfertiges abschenken von Zweikämpfen verhinderten an diesem Tag ein Schützenfest. Denn der Gegner war wie anzunehmen nicht in der Lage großartig für Gefahr zu sorgen. Mit entsprechender Konzentration und vertrauen ins eigene Spiel wäre weit aus mehr möglich gewesen sein. So muss man leider sagen dass man den Gegner auf die Leichte Schulter genommen hat. Dank weiterer Tore durch Paul Groba, Thomas Berthold und Patrick Herrmann stand am Ende zwar ein klarer 5:0 Erfolg welcher nie gefährdet war, der Eigene Anspruch kann dies jedoch nicht sein. In der nächsten Pokalrunde sowie in der Liga muss zwingend eine Leistungssteigerung her.

ERSTE | 01.09.2019 gg. SV Gnaschwitz Doberschau

Zurück in der Spur!

Unsere Erste hat sich am Sonntag gut erholt präsentiert. Gegen den SV Gnaschwitz Doberschau siegte man am Ende verdient mit 5:1 und ist damit weiterhin in der Spitzengruppe vertreten.
Vor allem im Durchgang eins war man dem Gast durchaus überlegen. Nach einem Tor von Paul Groba, der sehenswert aus spitzen Winkel traf (20′) und den beiden Treffern von Tobias Berthold (33′) und Macro Schlegel (35′) ging man mit einer beruhigenden Pausenführung in die Kabine. Die Zuschauer sahen bis dato einen recht ordentlichen Auftritt des SV Edelweiß, welcher defensiv die Kontrolle hatte und seine Angriffe zielgerichtet vorgetragen hatte.
In Halbzeit zwei wollte man da natürlich weiter machen. So sah es zunächst auch aus. Joe Wenzel konnte im zweiten Anlauf den Gäste Keeper überwinden und stellte nach 55 gespielten Minuten auf 4:0 für Rammenau.
Doch Gnaschwitz kam quasi im Gegenzug zum Ausgleich. Ein vermeintlich harmloser Freistoß aus dem Halbfeld wurde unhaltbar für Karl Henker im Rammenauer Tor abgefälscht. 4:1. Im Anschluss hatten die Gäste gefühlt mehr vom Spiel. Rammenau nun mehr in der eigenen Hälfte gefordert und beschränkte sich aufs kontern. Auch wenn spielerisch dann nicht mehr alles gelang hätte man das Ergebnis frühzeitig in die Höhe schrauben können. Zwei aus der Kategorie 100 Prozent ließ man jedoch liegen.
Allein die Vorarbeit der ersten Großchance hätte dabei einen Treffer verdient gehabt. Paul Groba zeigte dabei ungeahntes Durchsetzungsvermögen auf der Außenbahn, enteilte so gleich mehreren Gegenspielern, doch sein daraufhin noch mustergültiger Querpass konnte nicht im leeren Tor untergebracht werden. Und da sich die Gäste bis zum Schluss ohne Ertrag an der Rammschen Defensive aufrieben stand es Langezeit 4:1. Doch in der 90. Minute markierte Patrick Jäkel noch den Schlusspunkt.
Nach einem Pressschlag schon mächtig am rudern, rappelte er sich noch mal auf, sah den zu weit vorn postierten Hüter und setzte die Kugel aus gut 30 Metern überlegt unter den Querbalken. 5:1 – Schluss.
Unsere Mannschaft hat nach der bitteren Pille in Bautzen Reaktion gezeigt.
Nun wird zwei Wochen fleißig trainiert. Für die erste Runde im Pokal welche dieses Wochenende stattfindet, hat man ein Freilos gezogen.
Danach fährt man am 15.09. nach Bergen. Wie immer ist dort bereits 10:30 Anstoß!

ERSTE | 16.06.2019 gg. SG Großnaundorf

29. Spieltag Sonntag, 16.06.2019 SG Großnaundorf – SV 1910 Edelweiß Rammenau 1:1 (0:0)

Kurzer Rückblick zum letzten Auswärtsspiel der Edelweißen in Großnaundorf.

Vor 153 zahlenden Zuschauern wollte man die Chance auf Platz 2 wahren und die 3 Punkte mit nach Hause nehmen. Das Heimteam stellte sich von der ersten Spielminute an hinten rein und überlies den Gästen das runde Leder. Allerdings fand Rammenau kaum Lücken durch die kompakte Abwehr. Hohe Bälle wurden allesamt abgefangen und spielerisch wurde auch kein Mittel gefunden.

Nach der Pause das gleiche Spiel. Viel Ballbesitz für Rammenau gegen weiterhin sehr tief stehende Großnaundorfer. In der 60. Spielminute ging Marco Schlegel von der rechten Seite ins Dribbling und konnte nur durch ein Foul im Strafraum vom Ball getrennt werden. Den fälligen Elfmeter verwandelte Patrick Herrmann souverän zur verdienten 0:1 Führung.
Doch wie schon im Hinspiel konnte man die Führung erneut nicht über die Zeit bringen. In Minute 81 wurde man durch einen der wenigen Angriffe der Hausherren sofort bestraft. Auf der rechten Außenbahn konnte man ungehindert den Pass in den Rücken der Abwehr spielen, wo Matthias Kleiber ungehindert zum 1:1 Endstand einschieben konnte.

Fazit:
Wie schon im Hinspiel konnte man aus viel Ballbesitz und spielerischer Dominanz keinen Ertrag erzielen und verschenkt 2 Punkte. Platz 2 rückt nun in weite Ferne und ist nur noch durch einen Sieg am letzten Spieltag gegen Pulsnitz und gleichzeitiger Schützenhilfe von Ralbitz/Horka gegen Wittichenau möglich.

Sport Frei !!