VEREIN | 2020 leider keine Feierlichkeit!

Edelweiß Rammenau Eckfahne
Zum 110. mal jährt sich dieses Jahr die Gründung unsere Vereins. Um dieses stolze Alter entsprechend zu würdigen, liefen die Planungen im Verein seit Monaten auf Hochtouren.
Sein 40. Jubiläum beging am 01.05. ganz still und heimlich auch unsere Spielstätte, das Johann Gottlieb Fichte Stadion. Auch das sicher ein Grund zusammen zu kommen und in Erinnerungen zu schwelgen.
Aus bekannten Gründen, kann das für den 03. bis 05. Juli geplante Fest nun leider nicht stattfinden.
111 ist jedoch auch eine Zahl die gefeiert werden sollte. Und deshalb wird unser Vereinsfest nun ins neue Jahr verschoben.
Ein besonderer Moment wird dann auch die Errichtung des Denkmals zu Ehren Siegmar Wätzlich´s sein, das künftig Ihren Platz in unserem Wohnzimmer haben wird.
Weitere Info´s dann zu gegebener Zeit.

VEREIN | Spiel- und Trainingsbetrieb vorerst eingestellt

Wie der WFV gestern mitteilte, ist im gesamten Kreisgebiet der Spielbetrieb eingestellt. Das trifft natürlich auch auf alle Ansetzungen mit Rammenauer Beteiligung zu. Natürlich leisten wir als Verein den Mindestbeitrag zur Eindämmung der Krankheit und folgen diesen Anweisungen.
Ob, wann und wie es weiter geht, dazu halten wir euch natürlich auf dem Laufenden.

Schwere Zeiten, in denen der Fussball richtigerweise in den Hintergrund rückt.

Hier könnt ihr die Details nachlesen:
https://www.westlausitzer-fussballverband.de/news-ausfuehrlich/aussetzung-des-wfv-spielbetriebes.html?fbclid=IwAR0or-DLNWDo9guv7Nd59sz0HPlfK6h5JtBf5s_mwvnAWdl690PO2uCJxoA

ERSTE | 23.02.2020 gg. SV Burkau

sv edelweiß rammenau vs sv burkau 2020

Rückrunde der Kreisoberliga Westlausitz 2020 gestartet!

Und besser hätte der Start nicht kommen können. Der SV Burkau, Gemeinde-Nachbar und langjähriger Kontrahent, wartete beim größten  Scheißwetter im heimischen Siegmar-Wätzlich-…(Entschuldigung!) Fichte-Stadion auf die Heimelf. Das bittere Pokal-Aus der letzten Woche sollte wieder gutgemacht werden und man ging motiviert ins Spiel.

Zu Beginn legte man auch los wie die Dampfwalze. Burkau wurde früh gepresst und war völlig überfordert. Manch einer der Spieler war wahrscheinlich noch in Wittichenau beim Fasching. Rammenau nutzte dafür bereits in den Anfangsminuten die vielen Chancen. So erzielte Tobi Berthold bereits nach acht Minuten das 1:0 nach schönerer Hereingabe. Der Druck der rammschen Mannschaft auf die Abwehr von Burkau hielt an, sodass Gaube im 16er zu Fall gebracht wurde und folgerichtig das Schiedsgericht auf den Punkt zeigte. Elfmeter waren ja in der Vergangenheit immer so eine Sache bei den Edelweißen. Conrad Wähner kniff die Arschbacken zusammen und verwandelte routiniert zum 2:0. Nur zwei Minuten später zeigte Schiedsrichter Mollinger erneut auf den Punkt – Handspiel wurde gefordert und auch das zurecht. Wähner ohne Probleme – 3:0. 14 Minuten gespielt und das Ding war gelaufen – denkste!

Rammenau sah sich nun schon am Pool in Bulgarien liegen und lies die Zügel etwas lockerer. Burkau stand nun nicht mehr so unter Druck und hatte Gelegenheit den Ball über die Mittellinie zu spielen. Irgendwie kam Lugge an den Ball und macht das 3:1. Burkau konnte wieder Luft holen.  In der 39. Minute dann das Highlight des Spieltages. Im rechten Halbfeld der Rammenauer ergaunerte Fabian „Die Wumme“ Wagner den Ball und zog aus 25 Meter ab. Ein Strahl zog an Keeper Henker vorbei und schlug im linken Eck ein. Traumtor – 3:2. Burkau jetzt mit Aufwind und die Rammschen hingen kurz in den Seilen. Kurz vor Schluss dann ein Ballverlust im Rammenauer Aufbauspiel. Es folgte eine Fehlerketter bei einem zentralen, langen Ball auf die Abwehrketter von Rammenau. Durch einen raffinierten Pass zwischen den Innenverteidigern vorbei lief Lugge allein auf den Hüter zu und verwandelte zum 3:3 Pausenstand.

Es regnete aus Kannen, Windböhen wie aufm Brocken und der Rasen wie bereits zweimal umgeackert, begann die zweite Halbzeit. Das Spiel nun ausgeglichener. Rammenau mit mehr Spielanteil, jedoch waren Großchancen auf beiden Seiten keine Mangelware. Der Platz machte es allen Spieler schwer und die Kraftreserven wurden weniger. In der 54. Minute kam es zum Freistoß in der Burkauer Hälfte. Eine ähnliche Postion von der Wagner bereits in der ersten Hälfte treffen konnte. Nun stand Patrick „Der Fuchs“ Herrmann bereit den Ball gekonnt vors Tor zu bringen. Doch er war gewitzt genug den Ball aufs Tor zu zirkeln, der Wind tat sein übriges und die Edelweißen jubelten zum verdienten 4:3. Das war dann auch der Endstand. Beide Teams schleppten sich die nächsten 30 Minuten über den Platz, Burkau versuchte den Ausgleich, Rammenau verteidigte gut und konterte klug- jedoch ohne weiteren Erfolg.

SV Edelweiß Rammenau vs SV Burkau 2020Edelweiß Rammenau lässt drei wichtige Punkte zu Hause, bei schweren Bedingungen, die sicherlich dem Gegner etwas in die Hände spielten. Wenn man an den ersten 20 Minuten ansetzt, hat man sicherlich große Chancen im oberen Tabellenbereich sich festzusetzen. Auch nach dieser Aufholjagd von Burkau erneut zurückzuschlagen und das Ding doch noch zu ziehen, zeugt von hoher Moral und Einsatzsbereitschaft in der Mannschaft.

Das für kommendes Wochenende geplante Auswärtsspiel beim SV Aufbau Deutschbaselitz wurde bereits vom Gastgeber abgesagt. Ein neuer Termin steht dabei noch nicht fest.

Faschingstraining SV Edelweiß Rammenau 2020Die Mannschaft grüßt sein Fans derweilen vom Faschingstraining des vergangenen Dienstags.

ERSTE | Hallensaison 2020 beendet

Siegerfoto Königsbrück Hallentunier

Nachdem man vergangenes Wochenende in Demitz-Thumitz zum Frankenthaler Budenzauber der SG Frankenthal als Titelverteidiger mit 6 angeschlagenen Kriegern aus dem Freundschaftsspiel gegen Kamenz ein paar Stunden zuvor anreiste und sich über kurz oder lang zeigte, dass man die Kraft in Kamenz gelassen hatte, wollte auch der 9.“KöFinanz-Cup“ des SV Königsbrück/Laußnitz nicht ohne Titelverteidiger starten.

Man wollte sich an diesem Tage wieder auf alte Stärken und Muster besinnen, die den Edelweißen schon vor Jahren zum Glück verholfen. Bereits Physiotherapeut Schiemann und Mannschaftsbetreuer Herrmann lieferten sich Schlachten in den 90er Jahren mit dem edlen Besteck. Ein Trikotsatz in gelb-schwarz-weißer Kombination aus feinstem Polyester.

Spielerisch lief es im ersten Spiel ähnlich dramatisch wie letztes Jahr, als man nach zwei Niederlagen bereits nach Hause fahren wollte und schlussendlich doch mit dem Pott im Bett lag. Der Gastgeber, welcher bereits mit einem Sieg ins Turnier startete und bereits gedanklich 2 Schritte weiter war, netzte zum 1:0 Endstand und macht damit schon den Gruppensieg so gut wie sicher. In der Kabine kam man ganz schön ins schwitzen, man dachte an das Jahr zuvor.

Es war bereits 21 Uhr und man durfte endlich das zweite Gruppenspiel bestreiten. Es warteten unsere Kabinenkumpls aus letzten und auch diesem Jahr, der TSV 1862 Radeburg. Man ging jedoch durch einen Fehlpass der Gegner und schnellen Umschalten nach 10 Sekunden Spielzeit bereits in Führung, was den Verlauf des nachfolgenden Spiels viel mehr Sicherheit verlieh und man seinen Stiefel spielen konnte. Ein ungefährdeter 3:1 Sieg.

Es folgten weitere Siege in der Gruppenphase gegen den SV Straßgräbchen mit 5:2, wobei es hier durch aus auch 10:2 ausgehen hätte können, sowie ein 5:0 gegen sich selbst aufgegebene A-Jugend/1. Mannschaft des SV Aufbau Deutschbaselitz.

Durch den versemmelten (Grüße an Semmel) Start ins Turnier, zog man als Zweiter der Gruppe dennoch ins Halbfinale ein und stieß auf die heimliche Liebe, wenn es um ehrliche und freundschaftliche Vereinsarbeit geht – die SG Oßling / Skaska. Die Jungs aus Skaska machten den Edelweißen das Spiel schwer und der überragende Hüter, welcher später auch verdient zum Hüter des Turniers gewählt wurde, hielt lange die Null. Doch nach einigen Chancen ließen Berthold, Wähner und schlussendlich Gries die Edelweißen aufatmen und beförderten uns ein Jahr später wieder ins Finale des KöFinanz-Cup.

Es wartete, nach 9-Meter-Schießen im zweiten Halbfinale, der SV Grün-Weiß Schwepnitz im Finale auf die Rammschen.

Halb 1 in der Früh stand der neue, alte Turniersieger fest – die Edelweißen haben es wieder getan. Man besiegte die Schwepnitzer mit 4:0 und holte sich somit erneut den Pott ins Fichte-Dorf.

Marco Schlegel durfte dann mit einer gekonnten Aktion noch eine Saalrunde geben, was natürlich alle erheiterte. Vielen Dank an den SV Königsbrück/Laußnitz für die Organisation, Ausrichtung und Einladung.

  1. Platz: SV Edelweiß Rammenau
  2. Platz: SV Grün-Weiß Schwepnitz
  3. Platz: SV Königsbrück/Laußnitz
  4. Platz: SG Oßling / Skaska
  5. Platz: SpG KöLau/ SV Aufbau Deutschbaselitz A.Jugend
  6. Platz: TSV 1862 Radeburg
  7. Platz: SV Straßgräbchen
  8. Platz: SV Dresden Neustadt
  9. Platz: SV Aufbau Deutschbaselitz
  10. Platz: Thonberger SC

Sport frei!