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ERSTE | 01.12.2019 gg. SV Oberland/Spree

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Das letzte Heimspiel im Jahr 2019 fand gegen den SV Oberland/Spree statt. Eine Mannschaft, die sich erst vor ein paar Jahren aus mehrer Vereinen, darunter Großpostwitz, Kirschau und Schirgiswalde zusammenschloß. Dennoch traf man in den vergangenen Jahren schon ein paar Mal aufeinander, jedoch meist zugunsten der Gäste, nie konnten Rammenauer dabei als Sieger vom Platz gehen… und es sollte auch dabei bleiben. Aber von vorn.

In der 1. Halbzeit spielte nur eine Mannschaft – und das war Rammenau. Bis 20 Meter vor das Tor konnte man Oberland gut bespielen, hatte viel Ballbesitz und konnte das Aufbauspiel des Gegners gut unterdrücken. Im letzten Drittel lief aber für Rammenau nicht viel zusammen. Das lag sicherlich aber auch an der an diesem Tage gut stehenden Hintermannschaft des SV Oberland/Spree. Beide Innenverteidiger brillierten dabei mit Ruhe und Übersicht in oft brenzlichen Situationen. Große Torchancen fanden auf beiden Seiten kaum statt. Im laufe der ersten Halbzeit kam zwar dann auch Oberland so langsam in Fahrt, stellte jedoch auch selten eine Gefahr für die Hintermannschaft der Rammenauer dar.

Highlight bis dahin war die Pokalauslosung in der Halbzeit auf Rammschen Rasen.

PokalauslosungVF2019
Die dabei gezogenen Begegnungen:

SV Königsbrück/Laußnitz 2 gegen SV Kubschütz
TSV Neukirch gegen TSV Wachau
DJK Sokol Ralbitz/Horka gegen SV Oberland Spree
SG Großnaundorf gegen SV Edelweiß Rammenau

Zurück zum Spiel:
Die zweite Halbzeit ähnelte der ersten Hälfte. Auch wenn Rammenau nun noch mehr Spielanteile hatte und weiter in die gegnerische Hälfte eindringen konnte, erspielten sie sich dennoch zu wenig große Chancen heraus. Oberland war lediglich in ihren Kontern gefährlich, da Rammenau hochstand und versuchte das entscheidende Tor zuerzielen. Es liefen die letzten 10 Minuten und man konnte mittlerweile von einem offenen Schlagabtausch reden. Beide Mannschaften, jeder auf seiner Weise, versuchte nun die Begegnung zu entscheiden. In der 84. Minuten holte Oberland einen Eckstoß heraus, welcher auf den kurzen Pfosten geschlagen wurde. Es kam zu einem große Wuhling im 5-Meterraum der Edelweißen. Schlussendlich rannten 11 Oberländer jubelnd über den Rasen. Die Kugel musste also irgendwie drin gewesen sein. Totenstille im Fichte-Stadion. Doch die Jungs bewiesen Kampfgeist und drücken nun nochmal 10% mehr – genau diese 10% Prozente, die in den vergangen 85 Minuten zum Führungstreffer gefehlt hatten. Und es kam, wie es kommen musste. Nach einer abgefälschten Hereingabe von Schlegel auf der rechten Seite schob Hauswald gemeinsam mit seinem Gegenspieler die Mulle irgendwie über die Linie. Erleichterung! Abpfiff.

Gerechtigkeit & Freude – und irgendwie hatte man sich doch was anderes vorgenommen. Für beide Mannschaften kann dieser Punkt nach dem Verlauf den Spiels wohl glücklich sein. Da auch die Konkurrenz geschlossen untentschieden spielte ist es kein Beinbruch. Die Herbstmeisterschaft wäre jedoch ein großes Stück näher gewesen, wenn mann drei Punkte an diesem Sonntag in Rammenau gelassen hätte. Hätte, Hätte – gelbe Limette. Am kommenden Wochenende geht´s zum letzten Spiel der Halbserie. Der Kader ist sichtlich angeschlagen nach einer spannenden Hinrunde. Dort heißt es nochmal alles geben und dann über Weihnachten regenerieren, Körner sammeln und volle Fahrt voraus.

Das letzte Spiel der Hinrunde findet am 08.12.2019 in Großnaundorf um 13:30 Uhr statt.

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ERSTE | 24.11.2019 gg. SV Sankt Marienstern

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Nach dem Freilos in der ersten Runde und dem Pflichtsieg gegen die Spg. SC Kleinhähnchen 2. / SV St. Marienstern 2. in Runde Zwei, hatte man es im Achtelfinale mit Ligakonkurrent SV St. Marienstern 1. zu tun. Vor wenigen Wochen erst besiegt man die Gäste im Ligabetrieb souverän mit 3:0 und so war die Zielstellung für diesen Tag natürlich klar – weiterkommen!

Jedoch begann der zweite Auftritt unserer ersten Mannschaft im diesjährigen Pokalwettbewerb etwas zäh. Wieder einigen Umstellungen geschuldet lief in der ersten halben Stunde nicht viel zusammen. Defensive hatte man zwar wenig Mühe die Gäste in Schach zu halten, jedoch gelang nach vorn relativ wenig. So dauerte es bis zur 26. Spielminute bis der Knoten platzte. Eine Ecke wurde unzulänglich geklärt und landete am 16er Eck bei Marco Schlegel, welcher sich ein Herz nahm und die Pille volley und leicht abgefälscht in die Masche jagte! Traumtor! Etwas verwundert aber anerkennend gab es Applaus von den Rängen und Schulterklopfer von den Mitspielern für den Schützen, stand Dieser bis dato doch auch etwas neben den Schuhen. Als Brustlöser fungierte der Führungstreffer alle mal. Noch vor dem Pausenpfiff hätte man das Ergebnis in die Höhe schrauben können. Nennenswert sicher ein Freistoß aus dem Halbfeld, den Thomas Berthold nur knapp per Kopf am langen Pfosten vorbei streichelte, ein missglückter Abstoß, der zum Bumerang wurde und ebenfalls denkbar knapp von eben jenen Berthold am Tor vorbei gesetzt wurde. Und dann war noch dieser Lattenknaller von Daniel Hauswald aus gut 30 Metern, der sich im weiten Rund wertschätzendes Kopf nicken verdiente. Einen Wermutstropfen gab es jedoch noch vor der Pause zu verzeichnen. Richard Schenk verletzte sich bei einer strittigen Situation im Gästestrafraum am bereits lädierten Huf und musste vom Platz, für ihn kam Max Herrmann in die Partie.

Zweiter Durchgang. Wechsel bei Rammenau – für Torschütze Marco Schlegel stand nun Franz Müller auf dem Feld. Am Bild änderte sich nichts. Rammenau hatte die Kontrolle und tat sein Bestes um die erste halbe Stunde vergessen zu machen. Regelmäßig ging man nun gefährlich vor dem Gästetor zu werke. Das schwinden der Kräfte beim Gast aus dem Klosterort kam dabei den Edelweißen natürlich entgegen. Paar gefährliche Flanken von den Außen, bei denen auch Außenverteidiger und Langstreckenläufer a. D., Marcus Schulze seine Meter machte, und eins/zwei Kombinationen durchs Zentrum brachten mit fortlaufender Spielzeit die Stimmbänder des Stadionsprechers auf Temperatur. Das 2:0 durch Thomas Berthold fiel in der 60. Minute. Mit etwas Glück landete sein strammer Schuss, abgefälscht unter der Latte. Davon beflügelt tanzte er nur fünf Minuten später, nach einem Zuspiel von Hauswald durch drei Verteidiger, blieb auch vor dem Keeper eiskalt und legte die Kugel überlegt ins Netz. Beim 4:0 (72′), vorausgegangen war ein Ball über die Abwehr, tauchten plötzlich drei Männer in Gelb vor Kepper Mattick auf, welcher zunächst gegen Conrad Wähner parieren kann, gegen dessen Nachschuss aber letztlich machtlos war. Rammenau hatte bis dahin schon einiges liegen gelassen, aber auch Karl Henker im heimischen Tor hatte in der Schlussphase noch ein – zwei Situationen gewohnt souverän bereinigen müssen. Das letzte Tor des Tages erzielte der eingewechselte Paul Groba. Max Herrmann war auf der linken Seite durchgebrochen und legte mit einem Flachpass mustergültig auf (78′) – 5:0!

Rammenau zieht also eine Runde weiter und ist gespannt was die Losfee im Viertelfinale bereithält. Ein Heimspiel wäre schön, da war man sich einig.

Ebenso gratulieren wir Lukas Gries, der an diesem Tag seinen Schiedsrichteranwärter Lehrgang erfolgreich beendet hat und künftig für unseren Verein als Schiedsrichter auf den Plätzen der Westlausitz tätig sein wird!

Das nächste und für das Jahr 2019 letzte Heimspiel und Wegweiser für die weitere Saison ist am kommenden Sonntag, den 01.12.2019, um 13:30 Uhr. Kommt und unterstützt unsere Mannschaft!

Sport frei!

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ERSTE | 16.11.2019 gg. TSV Wachau

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Schon vor der Anreise nach Wachau war uns klar, dass dies kein normales Auswärtsspiel für die Edelweißen sein wird. Man stellte sich auf die Besonderheiten des schmalen Kunstrasenplatzes und den emotionalen Heimfans ein.

Vor knapp 100 Zuschauern begann das Spiel sofort mit einer Riesenchance für die Hausherren, wo man sich bei Schlussmann Henker bedanken konnte, dass man nicht sofort in Rückstand geriet. In der 7. Minute erzielte dann Patrick Herrmann den bis dato überraschende Führungstreffer für die Rammenauer. Einen Freistoß aus dem Halbfeld wurde lang und länger und schlug zur 0:1 Führung ein. Nach der Führung wurden die Edelweißen besser. Die Gastgeber konnten sich in dieser Situation bei ihrem Schlussmann bedanken, dass Rammenau das Ergebnis nicht höher schrauben konnte. So kommt es wie kommen musste.. nach einem langen Pass sprintete Tim Walter allein auf den Rammenauer Torwart zu und blieb dieses Mal eiskalt und konnte zum 1:1 Halbzeitstand einnetzen.

Nach der Pause bot sich weiter ein ausgeglichenes Spiel. Nachdem die Edelweißen erneut einen Hundertprozentigen liegen ließen, kamen die Gastgeber durch eine klasse Kombination zur erstmaligen Führung, Torschütze Markus Uhlig. In Folge versuchte man den Ausgleich wiederherzustellen, doch Wachau konterte eiskalt. In Minute 72,83 und 89. nahm das Unglück seinen Lauf. Durch drei blitzsauber gespielte Konter war es immer Marlon Fischer, welcher das Ergebnis deutlich machte. Rammenau kam zu keiner wirklichen Chance mehr. An diesem Tag war einfach der Wurm drin. Nun heißt es schnell die Niederlage abzuhaken und nach vorn zu blicken.
Einen Glückwunsch auch an die Heimmannschaft, die an diesem Tag den Kampf mehr angenommen haben und den Sieg mehr wollten und verdient gewonnen haben.

Bilder vom Spiel liefern die Jokers Radeberg.

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ERSTE | 10.11.2019 gg. Hoyerswerdaer FC

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Kurzer Nachtrag zum letzten Heimspiel unserer Edelweißen gegen den Hoyerswerdaer FC.

Von Beginn an versuchte die Elf von Coach Gräfe das Heft des Handelns zu ergreifen und dies sollte in Hälfte 1 auch gut gelingen. So traf Schlegel folgerichtig in der 14. Spielminute nach starker Vorarbeit von Schenk zum viel umjubelten 1:0, gleichzeitig der Halbzeitstand in dem erwartet schweren Spiel.

In der 2. Hälfte dann ein anderes Bild. Mit zunehmender Zeit zeigten unsere Gäste aus der Lausitz ihre spielerische Klasse und erlangten mehr Spielanteile. Rammenau in dieser Zeit brandgefährlich in Form von schnellem Umschaltspiel, was aber wie schon viele Wochen, zu wenig in zählbares umgemünzt werden konnte. Einzig Groba konnte den Gästekeeper in der 65. Minute umkurven und in unnachahmlicher Grobamanier zum 2:0 einschieben. Hoywoy anschließend mit wütenden Angriffen, die aber ihren letzten entscheidenden Pass vermissen ließen. Einmal mussten die Fans unserer Edelweißen doch noch zittern, als es 2 Minuten vor Abpfiff im Kasten von Keeper Henker klingelte, und es plötzlich 2:1 stand. Diese Zeit überstand man jedoch schadlos und konnte 3 wichtige Punkte im heimischen Rund behalten. Letztlich ein verdienter Sieg, wenn auch schwer erkämpft.

Glückwunsch Jungs.
Vielen Dank an die auch diesmal zahlreichen Zuschauer und Fans.

Nun heißt es Schwung mitzunehmen und den Fokus auf die kommende Aufgabe im Auswärtsspiel in Wachau zu legen.
Anstoß Samstag ,13.30 Uhr.

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ERSTE | 02.11.2019 gg. SG Motor Cunewalde

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Samstag im Hexenkessel zu Cunewalde kam es zum Duell Vorletzter gegen Erster. Man stand also, ganz im Gegenteil zu letzter Woche, als klarer Favorit auf dem Platz. Leider waren auf beiden Seiten einige Ausfälle zu vermelden. 14 Abmeldungen hieß es bei Rammenau vor dem Spiel. Platzverhältnisse und Wetter spielten aber gut mit. Danke dafür.

Die erste Aktion war jedoch der Heimmannschaft vorbehalten. Eckball, der Kapitän von Cunewalde, ein Schlüsselspieler an diesem Tag, lief lang ein und köpfte unbedrängt an die Latte ins Tor. 9 Minuten waren da erst vergangen. Nur kurze Zeit später spitzelte Gries die Mulle nach guter Vorlage von Hauswald am Hüter vorbei. Doch lange nicht genug. Anschließend übernahm man das Spiel aber konnte keine guten Chancen kreieren. In der 31. kam es durch einen Freistoß mittig vor dem 16er zur erneuten Heimführung. Rumler schlenzte den Ball an der Mauer vorbei und verwandelte direkt. So ging es in die Pause.

Zweite Halbzeit drängte Rammenau dann mit veränderter Aufstellung auf den Ausgleich. Dieser ließ aber ganz schön auf sich warten. In der 60. Minute kam es zum Handspiel im 16er der Gastgeber und der Schiri zeigte auf den Punkt. Groba lief an und Kulich parierte. 10 Minuten später nach einem schnell ausgeführten Freistoß an der Mittellinie, stand Groba frei vorm Tor, legte auf Hauswald und dieser verwandelte problemlos, während Cunewalde komplett schlief. Es folgte eine wilde Partie mit grauen Haaren auf beide Seiten. In der 81. Minuten zog Grießig einfach aus 25m mal ab, traf und versetzte Rammenau in einen Schock. Nun warf Edelweiß nochmal alles nach vorn, um den einen Punkt noch zu retten. Nach einen Doppelpass von Schlegel und Gries stand Groba goldrichtig und schob zum verdienten 3:3 ein. Damit nicht genug. In der zweiten Minute der Nachspielzeit, ähnliche Szene nur auf der linken Seite, Petzold auf Hermann, der wieder auf Petzold, dieser setzte sich durch, zog in den Strafraum, legte brillant auf Groba und ihm blieb nichts anderes übrig als den Ball in die Maschen zuhämmern.

Rammenau freute sich über einen harterkämpften 3:4 Sieg bei guten Gegnern. Nun heißt es: Mund abputzen, Bier trinken und weiter kämpfen, für das große Ziel.

Sport frei.