VEREIN

VEREIN | Vorstandsbeschluss des Verbandes veröffentlicht.

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Am gestrigen Abend veröffentlichte der Sächsische Fußballverband seinen zuvor gefassten Beschluss zum Spielbetrieb in der aktuellen Situation.
Wir halten uns kurz:
Sollte es in den nächsten Wochen zu einem Spiel im Herrenbereich mit Rammenauer Beteiligung kommen, werden wir frühestmöglich darüber informieren.
Aktuelle Ansetzungen im Jugendbereich, der zu Teilen ausgetragen werden kann, entnehmt ihr bitte unserer Vereinsseite auf Fussball.de
Details zur aktuellen Verfahrensweise lest ihr in folgenden Artikel des SFV.
ERSTE

ERSTE | 31.10.2021 gg. SV Fortuna Trebendorf 1996

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Punkteteilung gegen Trebendorf.

Keinen Sieger gab es am Sonntag in Rammenau. Hätten die Edelweißen im Vorfeld dem Punkt sicher zugestimmt, gab es nach der Partie dennoch leichte Enttäuschung, denn die Chance zum Sieg war da. Doch der Reihe nach.

Coach Gräfe erwischte bei der Begrüßung erst beim fünften oder sechsten Spieler einen, der sich nicht das Knie, den Oberschenkel oder sonst ein angeschlagenes Körperteil hielt. Rammenau kriecht dieser Tage auf dem Zahnfleisch – aber sie kriechen mit Herz und Einsatzwillen und das auch gegen Trebendorf. Die technisch starken Gäste haben bekanntlich nichts mehr mit der Mannschaft aus dem Vorjahr zu tun. Unsere Jungs deshalb von Anfang an eng am Mann und damit haben sie die Gäste größtenteils vom Tor fern halten können. Auf der anderen Seite sahen die Zuschauer, von denen einige sogar ihren Sportlehrer im gelben Hemd erkannten, eher wenige Aktionen. Zu ungenau waren die Vorstöße nach Ballgewinn und dennoch konnte Rammenau in der 16. Minute in Führung gehen. Franz Müller wurde mit einem gefühlvollen Ball von Lukas Gries in die Box geschickt und ein Trebendorfer Verteidiger sah sich nur mit einem beherzten Griff ans Oberhemd zu helfen – Elfmeter! Und wie wir alle wissen, ist das nicht die Disziplin, mit der Edelweiß in den letzten Monaten Berühmtheit erlangte. Patrick Preusche schnappte sich die Pille, versenkte humorlos unten links und einige Siegerfäuste flogen kurz in der Rammenauer Herbst-Himmel. Doch der Weg war natürlich noch weit. Defensiv musste man immer wach sein, Arbeiten und Zweikämpfe gewinnen – im Zweifel auch mal mit der Eckfahne, so wie Joe Wenzel nach gut 20 gespielten Minuten. Der erste Bruch im Spiel, aber Carsten Maruschke und Thomas Berthold hatten schnell für Ersatz gesorgt – eingespieltes Team! Leider forderte das intensive Spiel auch beim Gegner einen frühen Wechsel. Fabio Ramiro Co fiel nach Foul von Joe Wenzel unglücklich und verletzte sich an der Schulter. An der Stelle die besten Genesungswünsche nach Trebendorf!
10 Minuten vor der Pause war einer der schnellen Spieler vom Gast dann auf und davon und traf aus spitzem Winkel mit einem gekullertem Ball zum Ausgleich ( Lysenko, 31‘). Vermeidbar aber nicht unverdient.
Nach der Pause kam dann Thomas Berthold für Joe Wenzel, bei dem Verletzungsbedingt die Ketten runter waren. Am Spiel änderte sich aber wenig. Trebendorf mit einigen Zaubereien am Ball im Mittelfeld aber Edelweiß ließ wenig gefährliches vor das eigene Gehäuse. Mit der Einwechslung von Tobias Berthold kam dann nochmal Schwung auf die linke Bahn. In gewohnter Manier, jagte er noch ein-zwei mal die Linie runter und sorgte für erhöhten Puls auf der Ehrentribüne. Auch Max Herrmann und Paul Groba durften noch mitspielen, letzterer musste jedoch 2x saftig einstecken, was den ohnehin spritzigen Stürmer leider nicht schneller gemacht hat. Bei einem dieser Fouls dezimierten sich die Gäste in der 83. Spielminute und bei Edelweiß wusste man nicht so richtig wie damit umzugehen ist. Zum einen war der Tank schon auf Reserve und dann wollte man auch gegen 10 Trebendorfer nicht zu viel riskieren. Die Chance zum Sieg kam kurz vor Schluss aber trotzdem. Tobi Berthold, den die Massen ins 1 gegen 1 schreien wollten, flankte einen Ball mundgerecht hinter die Abwehr auf Niklas Maruschke. Aber das Spiel ging bekanntlich unentschieden aus und damit endet hier die Geschichte.

Zum Schluss überwog die Freude über einen Punkt den man nicht zwingend einrechnen musste. Lohn für Einsatz und gute Arbeit. Die wird auch am kommenden Samstag gefordert sein. Dann geht es zum VfB Weißwasser, Anstoß 14 Uhr am Turnerheim.

ZWEITE

ZWEITE | 23.10.2021 gg. TSV Pulsnitz 2.

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Die Westlausitz HEITECH.NET-KREISKLASSE STAFFEL 2 hat einen neuen Tabellenführer.

Trainer Sven Wätzlich hatte vor dem Spieltag kurzfristige Absagen zu verzeichnen. Aber er konnte den Ausfall von der Pferdelunge vom Bosporus, dem Leihspieler auf ewige Zeit von Antalya Türkinspor und offenkundigen Anhänger Erduans – Veysel Güzel (krank, hatte schnupfen der kleine) und die Abwesenheit von Captain Sandro Altmann (Knie Probleme und steigendes Alter) gut kompensieren. Nach nun zwei Spielen in Folge, bei denen es nur zu je einem mageren Pünktchen reichte, schaffte es der Coach seinen bereits angesägten und ins schwanken geratenen Stuhl selbst zu Kitten. 15 Mann aus seinem so individuell breit gefächerten Kader griffen ihm dabei unter die Arme. Nur ist es dem Herbst, dem Wetter, der Weichheit der heutigen Jugend oder was auch immer geschuldet, dass Nachwuchs Kapitän Ben Kühne und Abwehr-Riese Rocco Michael auch Krankheitsgeschwächt ins Spiel gingen. Doch unter all den Umständen und zwei nicht siegreichen Spielen gab der Trainer der Mannschaft ganz klar zu verstehen, dass er die Punkte und zwar alle drei hier behalten will. Und vorab: der Trainer fordert, die Mannschaft liefert!
Am heutigen Spieltag war niemand anderes zu Gast als der Nachbar aus Pulsnitz. Es heißt ja immer, Derbys sind immer ganz besondere Spiele und das war es in dem Fall auch. Da sich die Mannschaft, die diesmal durch einige Legionäre wie durch Co-Trainer Nico Schab paarn-40 oder 50, den wegen gelb roter Karte pausierenden Thomas Käppler(24)(okay 32), und nicht zuletzt dem abgebrühtesten Abwehrspielers den die Kreisklasse bis jetzt zu bieten hatte, Markus (Heino) Heine (Anfang-Mitte 30), mit mächtig gestiegenem Durchschnittsalter ins Spiel ging und damit erstmals die Spitze in der Liga holte. Wie so oft war es Kapitän Marco Junghanns der die Mannschaft etwas verspätet (Nachtschicht) begrüßte, die nun die letzten Instruktionen des Trainer-Teams verinnerlichen konnte. Unterdessen hatte Käppler, Thomas anscheinend das spielfreie Wochenende genutzt um sich neues Material zum schützen der Schienbeine zuzulegen. Doch nicht er selbst konnte sich damit seine Beine schützen – nein, Nachwuchs Talent und Enkel unserer Vereins-Legende – Gian Luca Wätzlich kam die Ehre zu Teil, das neue Material auf Herz und Niere zu testen, da seine Schienbeinschoner scheinbar beim Tasche packen von Mutti vergessen wurden.

Pünktlich 14 Uhr ging es dann los. Die deutlich verjüngte Truppe des TSV Pulsnitz wollte natürlich alles dran setzen um selbst die Punkte und den Derbysieg mit nach Hause zu nehmen. Und so agierte die Truppe auch taktisch sehr diszipliniert, so das in der ersten viertel Stunde nicht viel nennenswertes passierte. Ein Abtasten auf beiden Seiten mit Ballhoheit bei den Gastgebern, die diesen aber nicht nutzen konnten, da noch nicht der richtige Funke für die zündende Idee aufgekommen war. Und so war es viel hin und her Geschiebe in den hinteren Reihen und oftmals dann durch Langholz schlagendes, auf Zufall bauendes gekicke der Hausherren. Die Spielgemeinschaft setzte dann in einige Standards alle Hoffnung, doch außer einer mit links scharf getretenen Ecke von Marco Junghanns, die der Keeper nur nach vorn Abklatschen lassen konnte und dann den überraschten Chris Wenzel nicht die Zeit gab das Ding irgendwie in Richtung Tor zu bringen, waren es doch eher harmlose Aktionen die dadurch entstanden. Spielerisch muss man ehrlicherweise sagen, sah man nicht unbedingt gut aus. Mitte der ersten Halbzeit ging dann ein Ball in der Vorwärtsbewegung verloren und der TSV nutze einen Lehrbuchmäßigen Konter zum 0:1. Dabei profitierte der Pulsnitzer Mittelstürmer gleich von zwei kleineren Fehlern der einheimischen Defensive. Zum einen war wohl das Stellungsspiel von Heine nicht das beste und dann war die Abwehr auch schon zu weit aufgerückt, als es zum Ballverlust kam. Nichts desto trotz kann man nur von einem guten Abschluss des Stürmers reden, da er den Pass von halbrechter Position eiskalt, präzise und unhaltbar für den sonst kaum geforderten Torhüter der SpG, gegen dessen Laufrichtung ins lange Eck mit einem satten Schuss versenkte. Kurzer Schock-Moment für die SpG, da nur wenige Minuten vorher es eigentlich 1:0 für die Hausherren hätte stehen müssen. Nach einem Lauf über links war es Bernd Götze der den Ball als erster nicht ins Gästegehäuse platzieren konnte und den Nachschuss des erfahrensten Spielers in der Elf der SpG, Nico Schab gelang es nicht aus sechs Metern den schon so gut wie sicher geglaubten Treffer zu erzielen. Denn frei wie er war und nur irgendwas hin halten hätte müssen um das Tor zu erzielen, packte er den Vollspann aus und verhalf den schon geschlagen, rechts am Pfosten auf dem Boden kriechenden Torwart zu einer Heldentat und schoss ihn genau an. Man zeigte sich jedoch wenig beeindruckt und baute auf die eigenen Stärken. So kam es auch noch zu zwei, drei Abschlüssen von Marco Junghanns wovon eine wenigstens schon mal hätte rein gehen können bzw. müssen. Oftmals hat man auch das Gefühl man steht sich selbst im Weg und trotz der überragenden Bilanz der letzten 14 Monate fehlt es doch einigen an Selbstvertrauen auch mal aus 20-25 Metern einfach mal ab zu ziehen. So ging es mit dem Rückstand in die Pause. Nun musste mehr kommen, das wussten die Jungs auch und so war es Jungi der die Truppe auch wieder in die richtig Spur brachte. Er profitierte von einem in die Mitte abgeprallten Ball und man hatte den Anschein haben können, das er den Gästekeeper mit ins Tor drosch. Er berührte zwar noch den Ball aber eine Chance der Abwehr dieses Willens-Treffers bestand nicht. Es wurde zunehmend hitziger auf dem Platz, was der Nachwuchs Spieler Jonas Nitsche (Bretnig 1) zum bedauern von allen spüren musste. Nach guter Balleroberung lief er fünf Meter hinter der eigenen Mittellinie in die Richtung unseres Sechzehner, als er vom Spielführer der Gäste so heftig von hinten umgetreten wurde, dass das Spiel an dieser Stelle für ihn vorbei war. Über ein frühzeitiges Duschen des Gästespielers hätte sich an der Stelle sicher auch keiner beschweren dürfen, zum Unmut der Mannschaft um Trainer Sven Wätzlich gab es nicht mal Foul oder eine ausgesprochene Ermahnung. Kurz darauf war es der Mann mit der meisten Erfahrung, der sich mit einem unwiderstehlichen Solo durch die Gäste-Abwehr tanzte und den doch recht jungen Spielern zeigte, was sich mit einer lockeren Hüfte alles so anstellen lässt. Im vollen Tempo und nur durch eine regelwidrige Aktion zu stoppen, zog Nico Schab in den 16er und kam zu Fall. Den fälligen Elfmeter verwandelte Marco-Jungi- Junghanns zum Endstand von 2:1. Das Anrecht des Schützen sicherte sich zwar im Training Thomas Käppler, doch der gönnte sich bekannter Maßen eine schöpferische Pause. Eine unschöne Aktion gab es noch. Als der eingewechselte Than Fam Ivaylo nur noch durch ein Faul zu bremsen war, sah der Spieler des TSV die zweite gelbe Karte und durfte somit vorzeitig duschen gehen. Da Arnsdorf unentschieden spielte war es für zumindest eine Nacht die Belohnung der Mannschaft ganz oben in der Tabelle zu stehen. Als am Sonntag dann Großdrebnitz 0:3 gegen Wachau verlor, war die Tabellenführung perfekt! Da man sich aber nicht auf andere konzentriert, genießt man den Augenblick und freut sich auf die anstehenden Aufgaben.
Es bleibt spannend. Es folgen noch Derbys gegen die Schiebocker Spielgemeinschaft am kommenden Samstag, 14 Uhr in Bischofswerda und eine Woche später erwarten wir die Nachbarn aus Frankenthal. Sportfrei!

ERSTE

ERSTE | 23.10.2021 gg. SC BOREA Dresden

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Klare Niederlage beim SC Borea Dresden

Der 9. Spieltag in der Landesklasse Ost führte unsere Mannschaft in die Landeshauptstadt zum SC Borea Dresden.
Der knapp besetzte Kader füllte sich kurzfristig doch noch auf akzeptable 15 Mann – da sich Urlaubsrückkehrer und frisch gebackene bzw. unmittelbar werdende Väter in den Dienst der Mannschaft stellten. Dazu packte Jung-Profi Ben Hommel noch ein dickes Verpflegungspaket für seine Mannschaft ein und so ging es frohen Mutes in den Dresdner Norden.

Edelweiß zu Beginn sehr defensiv eingestellt. Den Spielstarken Dresdnern wollte man es so schwer wie möglich machen. Das gelang auch in der Anfangsphase. Mit dem ersten geglückten Pass in die Tiefe dann aber doch die Führung für die Heimelf. Christopher Griebsch verwertete einen Querpass ins verwaiste Tor zum 1:0 (21‘).
Edelweiß danach aber weiter mit erhobenen Haupt. Da die Heimelf plötzlich ihr Spiel änderte und nun auch mal den langen Ball spielte, statt weiter auf ihr sicher wirkendes Passspiel zu setzen, gab es für Rammenau auch mal paar Ballgewinne, nach denen es in die gegnerische Hälfte ging. So setzte Paul Groba einen Kopfball nur 3 Minuten nach dem Rückstand an die Lattenunterkante – stand aber wohl auch im Abseits. In Defensive hatte man aber auch Glück, als Moritz Kunath aus kürzestes Distanz eine Kopfball abwehren konnte. In der 33. Spielminute kam Rammenau zum Ausgleich. Cornelius Gries trieb einen Konter in den gegnerische Hälfte, bediente Lukas Gries auf rechts, welche energisch und mit etwas Glück bis an den 5er kam, querlegte und so Niklas Maruschke zum 1:1 bediente (31‘). Bis zu Halbzeit dann Rammenau gut in Fahrt, man hatte durchaus Möglichkeiten und konnte die Dresdner auch mal defensive beschäftigen. So ergaben sich auch mal paar Chancen aus denen durchaus hätte mehr werden können.
Ähnliches Bild auch nach der Pause. Rammenau kam forsch aus der Kabine und war der Führung näher als der Gastgeber. Unbeeindruckt dessen verwerte Borea allerdings wieder ihre erste Chance. Ein Freistoß aus dem Halbfeld wurde an die Latte verlängert und den Abpraller verwertete Bennet Dumke zur erneuten Führung der Dresdner (54‘). Ein Nackenschlag von dem sich Rammenau nicht mehr erholte. Als in der 62. Minute Theo Boeßert das 3:1 erzielte war die Nummer durch. Edelweiß nun nicht mehr nah genug am Mann und nun hatte man dem Gastgeber nichts mehr entgegen zu setzen. Schade, über 60 Minuten konnte man mit der Leistung durchaus zufrieden sein. Mai und Griebsch trafen für die Heimelf dann noch zum 5:1 Endstand und schickte unsere Edelweißen mit ner dicken Krawatte nach Hause.

Nichts desto trotz muss sich diese Woche schon auf die nächste harte Nuss vorbereitet werden. Mit dem SV Fortuna Trebendorf kommt einer der Staffel-Favoriten am Sonntag ins Fichte-Stadion. Dann fällt auch für die Zuschauer die Mittagsstunde etwas kürzer aus. Anstoß ist bereits 14 Uhr!

ERSTE

ERSTE | 17.10.2021 gg. Dresdner SC 1898

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Dresdner SC entführt 3 Punkte.

Mit Spannung erwartet, stieg Sonntag die Sause gegen den Dresdner SC. Los ging es mit paar Minuten Verzögerung. Der Edelweiße Nachwuchs begleitete beide Mannschaften aufs Feld und nach gemeinschaftlicher Begrüßung folgte noch ein schneller Fototermin. Während der Seitenwahl machten sich die Kids dann auf und davon, inklusive der Werkzeuge der beiden Assistenten und so musste Schiedsrichter Seidl das erste Mal eingreifen. Mit Erfolg, beide Fahnen wurden umgehend ausgehändigt.

Die Partie begann und der DSC bemühte sich das Spiel zu machen. Edelweiß, in gewohnter Lauerstellung, schaffte es Anfangs aber nicht gefährlich vor‘s Tor zu kommen. Nach einer Viertel Stunde wurde Cornelius Gries am 16er mal freigespielt, verzog aber aus aussichtsreicher Position. Defensiv stand man derweil stabil und hat nur in wenigen Situationen die Gäste zum Abschluss kommen lassen. Das Spiel schien dahin zu plätschern und plötzlich hallte ein Pfiff durch die Arena. Patrick Preusche war nach einer Flanke vor seinem Gegenspieler am Ball, aber offensichtlich mit dem falschen Körperteil. Handspiel! Timo Hoffstadt lief an und verwandelte sicher zum 1:0 für den DSC (30‘). Rammenau dann natürlich unter Zugzwang. Und es gelang auch einige Male über die Außenbahnen in die Box zu kommen aber es war nix dabei, wo Ralph Schouppe im Tor der Gäste ernsthaft gefordert war.
Zur Halbzeit gemischte Gefühle.
Mit Wiederbeginn war Rammenau dann auch aktiver. Man attackierte eher und das Spiel zeichnete sich oft in der Dresdner Hälfte ab. Es war die Phase wo der Ausgleich hätte erzielt werden können und auch gerechtfertigt gewesen wäre. Die Dicksten Fische an der Angel hatten dabei Patrick Preusche per Kopf und Conrad Wähner, der von Max Herrmann in die Spitze geschickt wurde, jedoch am guten Gäste-Hüter scheiterte. Und dann kam mitten ins Herz der nächste Pfiff. Christian Pötschke stand im Zweikampf und führte diesen regelwidrig, das war wohl auch allen bewusst. Einzig der Ort des Geschehens war wohl Streitpunkt. Für Schiedsrichter Seidl war die Sache aber klar – 11m! Timo Hoffstadt lief erneut an und verwandelte erneut sicher zum 2:0 für die Dresdner (70‘). Ein Nackenschlag und Edelweiß musste sich erstmal sammeln. Und schon lief der nächste Angriff und der ging zu schnell für die Jungs in Gelb. Patrick Preusche zog das Foul, den 3. Elfmeter und seine persönliche 2. Gelbe Karte – Platzverweis!
Um den Rest kümmerte sich wieder Timo Hoffstadt und sorgte für die Entscheidung – 0:3 (73‘).
Kompliment aber an die Mannschaft, die in Unterzahl trotzdem weiter Angriff und zu Chancen kam. Natürlich hatte C. Gries wieder die Einwurfmaschine angeschmissen und hebelte die Kugel mehrere Male so vors Tor. Der Anschluss kam dann aber nach Flanke von Lukas Gries. Philipp Seidler kam freistehend am 5er zum Kopfball und traf zum Endstand (83‘).

Bittere Niederlage für unsere Jungs – der Gegner wäre durchaus Schlagbar gewesen. Aber es nützt nix. Nun heißt es Köpfe frei machen. Es folgen zwei dicke Bretter in der Liga. Am Samstag geht es zum SC Borea Dresden in den Jägerpark und eine Woche Später kommt der SV Fortuna Trebendorf nach Rammenau. Spiele wo die Rollenverteilung klar ist und man frei aufspielen kann.