ZWEITE | 11.09.2021 gg. SpG Lomnitz/Großnaundorf 2.

Am vergangenen Samstag lud die Spielgemeinschaft Rammenau2/Bretnig 2 zum ersten Punktspiel ein. Zu Gast war die SpG vom Lomnitzer Sportverein / SG Großnaundorf e.V. – Fußball II. Für beide Teams war es das erste Punktspiel überhaupt, nachdem die Partien am 1. Spieltag bei beiden Teams ausgefallen waren. Leichter Favorit sollte das Gästeteam sein, welche letzte Saison noch eine Liga höher angetreten waren.
Nach dem pünktlichen Anpfiff um 14 Uhr erwischte der Gastgeber den besseren Start. Bereits nach 7 Minuten hätte es eigentlich 1:0 stehen müssen. Doch frei vorm Gästekeeper schoss der Angreifer direkt auf den Keeper, statt ins Tor. Es dauerte gerade mal 2 Minuten bis zur nächsten Chance, diesmal auf der Gegenseite. Ein eigentlich bereits geklärter Ball wurde unnötig am Sechzehner verloren. Der Stürmer der Gäste schaltete am schnellsten und konnte unbedrängt zum 0:1 einschieben. Die Hausherren, kalt erwischt, waren auch nach dem Rückstand die etwas aktivere Mannschaft. Die Gäste beschränkten sich auf das Verteidigen und unterbanden die meisten gefährlichen Angriffe mit einem Foul im Mittelfeld. In Spielminute 22 war es aber genau solch ein Freistoß, welcher zum Ausgleich führte. Der Gästekeeper konnte den Ball nach einem Freistoß nur abklatschen und V.Güzel nutzte den Abpraller zum 1:1. Nach dem nicht unverdienten Ausgleich hatte weiterhin der Gastgeber mehr Spielanteile. Die Gäste versuchten kompakt in der Defensive zu stehen und somit wenig Chancen zu zulassen. Nennenswert waren noch 2 Schüsse in Spielminute 28 und 33. Auch bei den vielen Standards blieb Rammenau/Bretnig gefährlich. Kurz vor Ende der 1. Halbzeit wurde es im Strafraum der Gäste noch einmal hektisch und es sah nach Handspiel vom Verteidiger aus. Doch der Schiri entschied nicht auf Strafstoß. Somit geht es mit einem 1:1 in die Pause.
Nach dem Wiederanpfiff ein ähnliches Bild. Der Gastgeber macht das Spiel und die Gäste waren teilweise fast komplett in eigener Hälfte. Doch es dauerte bis zur 64. Minute und der ersten richtig gefährlichen Aktion. Nach einem langen Ball aus der eigenen Hälfte setzte sich B.Kühne auf der rechten Seite super durch und flankte den Ball ganau in die Mitte. Doch frei vorm Tor köpfte B.Görtz den Ball genau an den Keeper. Nur 2 Minuten später machte er es aber besser. Wieder ein langer Ball aus der eigenen Hälfte und die bis dahin recht solide Verteidigung inkl. Torwart verschätze sich komplett. B.Görtz musste den Ball nur noch zum 2:1 einschieben. Nach weiteren 5 Minuten der nächste Blackout in der Abwehr der Gäste. Ein simpler Rückpass vom Verteidiger zum Torwart landete im eigenen Netz der Gäste zum 3:1. Der Verteidiger hatte den Ball so präzise um den Torwart gespielt, dass beide nur noch dem Ball hinterher sehen konnten. In den letzten 20 Minuten passierte dann relativ wenig. Die Gäste versuchten noch einmal Druck auf zu bauen, jedoch kam man selten auch nur in die Nähe vom Tor. Unsere Spielgemeinschaft hatte in der 89. Minute sogar noch die Möglichkeit auf 4:1 zu erhöhen. E.Dietze scheiterte mit einem guten Schuss am Schlussmann der Gäste. Somit holte man im ersten Spiel den ersten Sieg, welcher auch völlig in Ordnung geht. Die nächste Möglichkeit auf 3 Punkte gibt es kommenden Samstag in Großharthau.

ERSTE | 12.09.2021 gg. VfB Zittau

Sie können es noch!

Edelweiß holt sich am 4. Spieltag den ersten Dreier. Gegen den VfB Zittau begannen unsere Jungs forsch und zeigten frühzeitig in welche Richtung es heute gehen soll. Die ersten 20-25 Minuten konnte man so die Gäste erstmal von der eigenen Box entfernt halten und kam selbst ein ums andere Mal zu Möglichkeiten. Den ersten Riesen lies nach ca. 20 Minuten der gut aufgelegte Franz Müller liegen, als er aus spitzem Winkel zum Abschluss kam aber am Zittauer Hüter scheiterte. Danach auch mal Wuhling im Rammenauer Strafraum, weil man mehrfach den Ball nicht klären konnte. Edelweiß zeigte sich insgesamt aber verbessert im Vergleich zu den Vorwochen. Neben dem gepflegten langen Ball, gelang es auch mal die Außenbahnen in Szene zu setzen, um so hinter die Kette zu kommen. Auf der Gegenseite zeigte sich Karl Henker im ersten Durchgang schon in guter Verfassung, in dem er bei zwei Versuchen aus der Distanz zu Stelle war. Alles andere konnten bis zum Halbzeit-Pfiff seine Vorderleute wegarbeiten. Wie zum Beispiel Thomas Berthold auf der rechten Seite, der an diesem Tag zweimal mit einer blitzsauber eingesprungen Grätsche den Ball und Szenenapplaus erntete. Das erinnerte schon stark an alte Libero-Zeiten anno 2007. Über die rechte Seite ging es dann auch zum ersten Höhepunkt. Cornelius Gries, Ballverteiler und Teilzeit-Einwurfmaschine, war plötzlich „durch“ und bediente mustergültig den auf den kurzen Pfosten einlaufenden Franz Müller, der trocken zum 1:0 einnetzte (43‘). Erstes Pflichtspieltor im Trikot der Ersten für den Jungspund, da war die Freude auch bei den Teamkollegen groß – Freibier!

Nach der Pause war Edelweiß gleich wieder wach. Conrad Wähner leitete einen Konter final auf Cornelius Gries weiter und der machte was zu machen war – das 2:0 (48‘)! Wer sich nun auf einen entspannten Nachmittag einstellte sah sich allerdings getäuscht. Nur 10 Minuten später war die Kiste wieder eng. Die Zittauer spielten sich über Rechts in den Strafraum und konnten in Person von Enrico Neumann auf 2:1 verkürzen (59‘). Edelweiß blieb aber zunächst cool und wechselte mit Daniel Hauswald das 3:1 ein. Nur 2 Minuten nach seiner Einwechslung marschierte er nach Pass vom Tor-Gries in Richtung Gästehüter und verwandelte sicher ins lange Eck (67‘). Doch wieder hielt der Vorsprung nicht lange. Nachdem Karl Henker zunächst mit einer starken Parade den Anschluss verhinderte, musste er kurz danach trotzdem hinter sich greifen. Tomas Castek verwertete einen Eckball zum 3:2 (71‘). Zittau witterte nun nochmal die Chance und die Rammenauer Defensive geriet nochmal unter Bedrängnis. Karl Henker war es zu verdanken, dass es bei der bei der knappen Führung bleiben sollte. Wieder war der Teufelskerl aus kürzester Distanz gefordert und hielt den Sieg am Ende fest. Während die Zittauer nochmals alles nach vorn geworfen hatten, wechselte Rammenau logischer Weise durch. Unter anderem kam Paul Groba, der sich jedoch nur Minuten später mit einer Rammschen Volkskrankheit wieder auswechseln lies – Zerrung! Ebenso kam Philipp Seidler zum Einsatz der sich mit einer Schürze und einem klasse Sololauf einfand. Mit etwas Glück schaffte er es dann sogar in den 16er wo er per Ringer-Einlage gestoppt wurde. Komische Aktion – weiter spielen, entschieden die Unparteiischen.

Am Ende steht ein 3:2 Heimsieg der hoffentlich als Brustlöser dient. Nun heißt es fleißig trainieren und am Samstag gegen den FSV Oderwitz nachlegen.

ERSTE | 2021.09.05 gg. Radebeuler BC

Kurzes Gastspiel im Landespokal

2. Runde – Landespokal. SV 1910 Edelweiß Rammenau gegen den Radebeuler BC 08. So hieß die von der Losfee bestimmte Partie vergangenen Sonntag. Treue Edelweiß Fans werden es wissen – gegen den Landesligisten zog man erst vor gut einem Jahr den Kürzeren. Doch mit dem damals torreichen Spiel hatte es dieses Mal wenig gemein. Außer das Rammenau mal wieder vom Punkt scheiterte. Aber der Reihe nach.

Der Favorit vom Weinberg war von Beginn an spielbestimmend und kontrollierte über 90 Minuten das Geschehen, ohne sich dabei ein Bein raus zu reißen. Erste Möglichkeiten ergaben sich dann nach gut einer viertel Stunde durch Kopfbälle, aber Karl Henker im Tor der Heimelf wusste den Rückstand zu vermeiden. Edelweiß, meist in der eigenen Hälfte formiert, machte seine Sache dennoch gut, wirklich klare Möglichkeiten kamen für die Gäste kaum zu Stande. Die andere Seite vom Feld versuchten unsere Jungs nur vereinzelt zu bespielen – wenn, dann sollte es schnell gehen. Zwei Mal machten sich die Heim-Fans in Halbzeit eins Hoffnung auf etwas Torgefahr vor dem Radebeuler Tor. Zwei Mal fehlten wohl nur Zentimeter. Einmal erlief sich Franz Müller beinahe eine Rückgabe zum Hüter, ein anderes Mal spitzelte er die Pille verheißungsvoll ins Zentrum zu Max Herrmann, traf dabei nach Ansicht des Schiedsrichters allerdings auch den Gegner. Radebeul hingegen nutzte nach 26 gespielten Minuten einen Stellungsfehler sehenswert zum 0:1 – Benda traf gefühlvoll oben links. Als dann in der 38. Schiri Weickelt auf den Punkt von Henker zeigte und Kopas auf 0:2 erhöhte, sahen viele die Edelweißen Felle schon davon schwimmen.

Doch Rammenau steckte nicht auf, war weiterhin gut in den Zweikämpfen und lauerte auf diesen einen Moment der nochmal für Spannung sorgen sollte. Das er kam, war einem Handspiel eines RBC Verteidigers geschuldet, das Weickelt wieder auf Elfmeter entschieden lies. Kurz nach der Pause der Anschluss hätte sicher gut getan, doch Paul Groba scheiterte an Toni Bunzel im Tor der Gäste. Der erhoffte Aufwind blieb damit aus, Radebeul weiterhin mit den Zügeln in der Hand und Rammenau hoffte weiter wenigstens nochmal ran zu kommen. Die wohl beste Chance hatte Max Herrmann per Abpraller auf dem Fuss. Doch wieder war Bunzel zur Stelle und Schiri Weickelt wertete die Situation gar als Stürmer-Foul.

Somit blieb es beim verdienten 0:2 für den Radebeuler BC. Doch Edelweiß sollte den Kopf nicht in den Sand stecken. Radebeul an diesem Tag einfach eine andere Gewichtsklasse. Doch mit Herz hat sich unsere Truppe dagegen gestemmt und sich zu keiner Zeit vorführen lassen.

Nun geht’s am Sonntag in der Liga weiter. Zu Gast ist der VFB Zittau, Anstoß 15 Uhr im Fichte-Stadion.

 

ERSTE | 29.08.2021 gg. SG Weixdorf

Es ist wie es ist – Edelweiß kommt nicht in Tritt. Schon zu Saisonbeginn wurde klar, dass sich unsere Mannen noch nicht in der Verfassung befinden wie wir sie kennen, wie es der eigene Anspruch ist und vor allem wie es nötig ist um in der Landesklasse zu bestehen.

Die nächste Quittung gab es vergangenen Sonntag leider in Weixdorf, wo man am Ende wieder mit leeren Händen da stand. Größtes Manko ist derzeit leider die Ideenlosigkeit im Angriffsspiel. Auch gegen Weixdorf lief vorne nicht viel zusammen. Und so war es im ersten Durchgang nur der Strafstoß von Patrick Preusche zum 1:1, der wirklich gefährlich aufs Tor kam.

Im Zweiten Abschnitt bemühten sich beide Teams nochmal. Edelweiß stand dann gut und konnte die Weixdorfer Bemühungen relativ gut unterbinden. Auf der andern Seite gab es dann auch paar brenzlichen Situationen, die aber nicht vom Glück verfolgt waren. Weixdorf hingegen nutzte in der 87. Spielminute eine ihrer wenigen Chancen zum Endstand und fuhr so die ersten Punkte ein.

Edelweiß hingegen steht weiter bei 0, und kann am folgenden Wochenende erst einmal Abwechslung im Landespokal gegen den Radebeuler BC suchen. Anstoß 15 Uhr im Fichte-Stadion.

ERSTE | 22.08.2021 gg. SV Wesenitztal

Von Rostock´s Schläfrigkeit bis Arjen Robben´s Kunststück war alles geboten.

Das erste Heimspiel 2021/2022 ist gespielt und wer auch nur eine halbe Minute nach Anpfiff im Stadion war oder pünktlich zum Spielbeginn den ersten großen Schluck Fassbier zu sich nahm, hatte die erste Aktion schon nicht gesehen. Handgestoppte 19 Sekunden dauerte es nur, schon zeigte Schiedsrichter Schimanski auf den Punkt im Schwarz-Gelben Strafraum. Vorausgegangen war ein hoher Ball aus der eigenen Abwehr auf die rechte Seite, ein verlorenes Luftduell, ein Missverständnis im Abwehrverbund und ein Foulspiel an Gäste-Stürmer Schiefner. Den folgenden Elfmeter verwandelte Graage zum 0:1 – da guckt man sich natürlich erstmal um. Für Sicherheit im eigenen Spiel sorgte der verpatzte Start logischerweise nicht. Zwar bemühten sich die Jungs in Gelb um Spielkontrolle aber so richtige Optionen und Ideen kamen im Spiel nach vorn nicht auf. So waren es vor allem hohe Bälle mit denen man versuchte hinter die Abwehrreihe zu kommen, was aber auch nur vereinzelt zu Halbchancen führte. Und die Gäste ? Die bedienten sich an Rammenauer Ballverlusten und waren in der ersten Halbzeit tendenziell das gefährliche Team. In der 38′ Spielminute nutzten sie eben einen jener Ballverluste im Mittelfeld zum Umschalten und stellten durch Neubert auf 0:2. Nur 2 Minuten später jedoch der erste Lichtblick im Rammenauer Spiel, Patrick Herrmann platzierte eine Volley-Abnahme aus gut 16 Metern im Tor des SV Wesenitztal. 1:2 – immerhin. Das sich der alte Abstand nicht postwendend wieder herstellte war dann Moritz Kunath zu verdanken, der mit einer klasse Parade aus kurzer Distanz den knappen Rückstand bewahrte und kurz vor Ende des ersten Durchgangs noch einen Distanzschuss abwehrte.
Nach der Pause waren unsere Edelweißen dann das aktivere Team. Zum Teil konnte man sich gar in der Gäste-Hälfte festsetzen und am Ausgleich arbeiten. In der 57. Spielminute hatten wir den Torschrei schon auf den Lippen, als Patrick Herrmann einen Freistoß auf den Querbalken setzte. Doch nach einer Stunde war es dann auch soweit. Flanke von Conrad Wähner, Ben Hommel verlängert per Kopf und Cornelius Gries bekam in der Box den Ball, tanzte sich elegant an den letzten Verteidigern vorbei um danach wie Arjen Robben 2013 überlegt den Ball am Hüter vorbei zu murmeln. 2:2 – die Hoffnung war wieder da, doch musste man immer auf der Hut sein, um die Gäste-Konter zu unterbinden. So richtig Gefahr kam allerdings erst wieder in der Schlussphase auf und das, mit Rammenauer Untersützung.
Ein Klärungsversuch von Patrick Preusche fand die Beine von Max Herrmann. Rico Rudolph war Nutznießer der Aktion und stellt auf 2:3 für den SV Wesenitztal. Rammenau warf dann nochmal alles nach vorn aber die Gäste brachten die Führung über die Zeit.
Nach 2 Spielen stehen unsere Jungs damit weiter bei 0 Punkten. Nächste Woche Sonntag geht es zur ebenfalls noch punktlosen SG Weixdorf. Bis dahin gibt’s noch einiges aufzuarbeiten.