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ERSTE | 24.11.2019 gg. SV Sankt Marienstern

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Nach dem Freilos in der ersten Runde und dem Pflichtsieg gegen die Spg. SC Kleinhähnchen 2. / SV St. Marienstern 2. in Runde Zwei, hatte man es im Achtelfinale mit Ligakonkurrent SV St. Marienstern 1. zu tun. Vor wenigen Wochen erst besiegt man die Gäste im Ligabetrieb souverän mit 3:0 und so war die Zielstellung für diesen Tag natürlich klar – weiterkommen!

Jedoch begann der zweite Auftritt unserer ersten Mannschaft im diesjährigen Pokalwettbewerb etwas zäh. Wieder einigen Umstellungen geschuldet lief in der ersten halben Stunde nicht viel zusammen. Defensive hatte man zwar wenig Mühe die Gäste in Schach zu halten, jedoch gelang nach vorn relativ wenig. So dauerte es bis zur 26. Spielminute bis der Knoten platzte. Eine Ecke wurde unzulänglich geklärt und landete am 16er Eck bei Marco Schlegel, welcher sich ein Herz nahm und die Pille volley und leicht abgefälscht in die Masche jagte! Traumtor! Etwas verwundert aber anerkennend gab es Applaus von den Rängen und Schulterklopfer von den Mitspielern für den Schützen, stand Dieser bis dato doch auch etwas neben den Schuhen. Als Brustlöser fungierte der Führungstreffer alle mal. Noch vor dem Pausenpfiff hätte man das Ergebnis in die Höhe schrauben können. Nennenswert sicher ein Freistoß aus dem Halbfeld, den Thomas Berthold nur knapp per Kopf am langen Pfosten vorbei streichelte, ein missglückter Abstoß, der zum Bumerang wurde und ebenfalls denkbar knapp von eben jenen Berthold am Tor vorbei gesetzt wurde. Und dann war noch dieser Lattenknaller von Daniel Hauswald aus gut 30 Metern, der sich im weiten Rund wertschätzendes Kopf nicken verdiente. Einen Wermutstropfen gab es jedoch noch vor der Pause zu verzeichnen. Richard Schenk verletzte sich bei einer strittigen Situation im Gästestrafraum am bereits lädierten Huf und musste vom Platz, für ihn kam Max Herrmann in die Partie.

Zweiter Durchgang. Wechsel bei Rammenau – für Torschütze Marco Schlegel stand nun Franz Müller auf dem Feld. Am Bild änderte sich nichts. Rammenau hatte die Kontrolle und tat sein Bestes um die erste halbe Stunde vergessen zu machen. Regelmäßig ging man nun gefährlich vor dem Gästetor zu werke. Das schwinden der Kräfte beim Gast aus dem Klosterort kam dabei den Edelweißen natürlich entgegen. Paar gefährliche Flanken von den Außen, bei denen auch Außenverteidiger und Langstreckenläufer a. D., Marcus Schulze seine Meter machte, und eins/zwei Kombinationen durchs Zentrum brachten mit fortlaufender Spielzeit die Stimmbänder des Stadionsprechers auf Temperatur. Das 2:0 durch Thomas Berthold fiel in der 60. Minute. Mit etwas Glück landete sein strammer Schuss, abgefälscht unter der Latte. Davon beflügelt tanzte er nur fünf Minuten später, nach einem Zuspiel von Hauswald durch drei Verteidiger, blieb auch vor dem Keeper eiskalt und legte die Kugel überlegt ins Netz. Beim 4:0 (72′), vorausgegangen war ein Ball über die Abwehr, tauchten plötzlich drei Männer in Gelb vor Kepper Mattick auf, welcher zunächst gegen Conrad Wähner parieren kann, gegen dessen Nachschuss aber letztlich machtlos war. Rammenau hatte bis dahin schon einiges liegen gelassen, aber auch Karl Henker im heimischen Tor hatte in der Schlussphase noch ein – zwei Situationen gewohnt souverän bereinigen müssen. Das letzte Tor des Tages erzielte der eingewechselte Paul Groba. Max Herrmann war auf der linken Seite durchgebrochen und legte mit einem Flachpass mustergültig auf (78′) – 5:0!

Rammenau zieht also eine Runde weiter und ist gespannt was die Losfee im Viertelfinale bereithält. Ein Heimspiel wäre schön, da war man sich einig.

Ebenso gratulieren wir Lukas Gries, der an diesem Tag seinen Schiedsrichteranwärter Lehrgang erfolgreich beendet hat und künftig für unseren Verein als Schiedsrichter auf den Plätzen der Westlausitz tätig sein wird!

Das nächste und für das Jahr 2019 letzte Heimspiel und Wegweiser für die weitere Saison ist am kommenden Sonntag, den 01.12.2019, um 13:30 Uhr. Kommt und unterstützt unsere Mannschaft!

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ERSTE | 16.11.2019 gg. TSV Wachau

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Schon vor der Anreise nach Wachau war uns klar, dass dies kein normales Auswärtsspiel für die Edelweißen sein wird. Man stellte sich auf die Besonderheiten des schmalen Kunstrasenplatzes und den emotionalen Heimfans ein.

Vor knapp 100 Zuschauern begann das Spiel sofort mit einer Riesenchance für die Hausherren, wo man sich bei Schlussmann Henker bedanken konnte, dass man nicht sofort in Rückstand geriet. In der 7. Minute erzielte dann Patrick Herrmann den bis dato überraschende Führungstreffer für die Rammenauer. Einen Freistoß aus dem Halbfeld wurde lang und länger und schlug zur 0:1 Führung ein. Nach der Führung wurden die Edelweißen besser. Die Gastgeber konnten sich in dieser Situation bei ihrem Schlussmann bedanken, dass Rammenau das Ergebnis nicht höher schrauben konnte. So kommt es wie kommen musste.. nach einem langen Pass sprintete Tim Walter allein auf den Rammenauer Torwart zu und blieb dieses Mal eiskalt und konnte zum 1:1 Halbzeitstand einnetzen.

Nach der Pause bot sich weiter ein ausgeglichenes Spiel. Nachdem die Edelweißen erneut einen Hundertprozentigen liegen ließen, kamen die Gastgeber durch eine klasse Kombination zur erstmaligen Führung, Torschütze Markus Uhlig. In Folge versuchte man den Ausgleich wiederherzustellen, doch Wachau konterte eiskalt. In Minute 72,83 und 89. nahm das Unglück seinen Lauf. Durch drei blitzsauber gespielte Konter war es immer Marlon Fischer, welcher das Ergebnis deutlich machte. Rammenau kam zu keiner wirklichen Chance mehr. An diesem Tag war einfach der Wurm drin. Nun heißt es schnell die Niederlage abzuhaken und nach vorn zu blicken.
Einen Glückwunsch auch an die Heimmannschaft, die an diesem Tag den Kampf mehr angenommen haben und den Sieg mehr wollten und verdient gewonnen haben.

Bilder vom Spiel liefern die Jokers Radeberg.

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ERSTE | 10.11.2019 gg. Hoyerswerdaer FC

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Kurzer Nachtrag zum letzten Heimspiel unserer Edelweißen gegen den Hoyerswerdaer FC.

Von Beginn an versuchte die Elf von Coach Gräfe das Heft des Handelns zu ergreifen und dies sollte in Hälfte 1 auch gut gelingen. So traf Schlegel folgerichtig in der 14. Spielminute nach starker Vorarbeit von Schenk zum viel umjubelten 1:0, gleichzeitig der Halbzeitstand in dem erwartet schweren Spiel.

In der 2. Hälfte dann ein anderes Bild. Mit zunehmender Zeit zeigten unsere Gäste aus der Lausitz ihre spielerische Klasse und erlangten mehr Spielanteile. Rammenau in dieser Zeit brandgefährlich in Form von schnellem Umschaltspiel, was aber wie schon viele Wochen, zu wenig in zählbares umgemünzt werden konnte. Einzig Groba konnte den Gästekeeper in der 65. Minute umkurven und in unnachahmlicher Grobamanier zum 2:0 einschieben. Hoywoy anschließend mit wütenden Angriffen, die aber ihren letzten entscheidenden Pass vermissen ließen. Einmal mussten die Fans unserer Edelweißen doch noch zittern, als es 2 Minuten vor Abpfiff im Kasten von Keeper Henker klingelte, und es plötzlich 2:1 stand. Diese Zeit überstand man jedoch schadlos und konnte 3 wichtige Punkte im heimischen Rund behalten. Letztlich ein verdienter Sieg, wenn auch schwer erkämpft.

Glückwunsch Jungs.
Vielen Dank an die auch diesmal zahlreichen Zuschauer und Fans.

Nun heißt es Schwung mitzunehmen und den Fokus auf die kommende Aufgabe im Auswärtsspiel in Wachau zu legen.
Anstoß Samstag ,13.30 Uhr.

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ERSTE | 02.11.2019 gg. SG Motor Cunewalde

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Samstag im Hexenkessel zu Cunewalde kam es zum Duell Vorletzter gegen Erster. Man stand also, ganz im Gegenteil zu letzter Woche, als klarer Favorit auf dem Platz. Leider waren auf beiden Seiten einige Ausfälle zu vermelden. 14 Abmeldungen hieß es bei Rammenau vor dem Spiel. Platzverhältnisse und Wetter spielten aber gut mit. Danke dafür.

Die erste Aktion war jedoch der Heimmannschaft vorbehalten. Eckball, der Kapitän von Cunewalde, ein Schlüsselspieler an diesem Tag, lief lang ein und köpfte unbedrängt an die Latte ins Tor. 9 Minuten waren da erst vergangen. Nur kurze Zeit später spitzelte Gries die Mulle nach guter Vorlage von Hauswald am Hüter vorbei. Doch lange nicht genug. Anschließend übernahm man das Spiel aber konnte keine guten Chancen kreieren. In der 31. kam es durch einen Freistoß mittig vor dem 16er zur erneuten Heimführung. Rumler schlenzte den Ball an der Mauer vorbei und verwandelte direkt. So ging es in die Pause.

Zweite Halbzeit drängte Rammenau dann mit veränderter Aufstellung auf den Ausgleich. Dieser ließ aber ganz schön auf sich warten. In der 60. Minute kam es zum Handspiel im 16er der Gastgeber und der Schiri zeigte auf den Punkt. Groba lief an und Kulich parierte. 10 Minuten später nach einem schnell ausgeführten Freistoß an der Mittellinie, stand Groba frei vorm Tor, legte auf Hauswald und dieser verwandelte problemlos, während Cunewalde komplett schlief. Es folgte eine wilde Partie mit grauen Haaren auf beide Seiten. In der 81. Minuten zog Grießig einfach aus 25m mal ab, traf und versetzte Rammenau in einen Schock. Nun warf Edelweiß nochmal alles nach vorn, um den einen Punkt noch zu retten. Nach einen Doppelpass von Schlegel und Gries stand Groba goldrichtig und schob zum verdienten 3:3 ein. Damit nicht genug. In der zweiten Minute der Nachspielzeit, ähnliche Szene nur auf der linken Seite, Petzold auf Hermann, der wieder auf Petzold, dieser setzte sich durch, zog in den Strafraum, legte brillant auf Groba und ihm blieb nichts anderes übrig als den Ball in die Maschen zuhämmern.

Rammenau freute sich über einen harterkämpften 3:4 Sieg bei guten Gegnern. Nun heißt es: Mund abputzen, Bier trinken und weiter kämpfen, für das große Ziel.

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ERSTE | 27.10.2019 gg. DJK Blau-Weiß Wittichenau

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Kreisoberliga in der Westlausitz, Rammenau gegen Wittichenau, Erster gegen Zweiter, Vorjahresdritter gegen Vorjahreszweiter. Ein Duell wie es spannender nicht klingen könnte und dabei befinden wir uns noch in der Hinrunde. Post Bautzen übernahm die Nacht zuvor noch die Tabellenführung, was Rammenau zusätzlich anspornen sollte. Rammenau konnten bis dato eben diese nur Punkte stehlen. Dagegen ließ Wittichenau bereits zweimal Federn. Den Edelweißen standen wie bereits in der Vergangenheit 24 Spieler für das Spiel zur Verfügung. 18 Spieler wurden für den Spieltag protokolliert, jedoch verletzten sich Joe Wenzel und Max Gaube, zwei aus der ersten Elf an diesem Tage, noch während der Aufwärmung schwerer. Coach Gräfe musste zwei schnelle Entscheidungen treffen, was den weiteren Spielverlauf aber nicht groß beeinflussen sollte.

Zum Spiel: Während der ersten Halbzeit neutralisierten sich beide Mannschaften nahezu. Kaum große Torchancen, ein Spiel was zu 90% im Mittelfeld stattfand und viele Nicklichkeiten, die die Wittichenauer Presse schon gut und gern als übergroße Härte lediglich von Rammenau ausgehend, betitelt. Die meisten Gefahren entstanden auf beiden Seiten durch Standards oder Konter, welche jedoch nicht zu nennenswerten Aktionen führten.

Die zweite Halbzeit ähnlich schön anzusehen wie das Wetter an diesem Tag, trist und grau. Leider verletzten sich in dieser auch zwei Wittichenauer, wodurch es auch hier zu Wechsel kam. Ebenso wechselte man auf der Heimseite durch um frischen Wind ins Spiel zubekommen. Und der kam. Aber von vorn.. Bis zur 78. Spielminute kaum ein Sonnenstrahl im tristen Fußball an diesem Tage zu sehen, blitze dieser unerwartet genau ins Auge unserer Hintermannschaft, wodurch Wittichenau nach einem kurz ausgeführten Eckball nach Hereingabe und einer Fehlerkette in der Rammenauer Hintermannschaft zu einem freien Kopfball vorm Gehäuse von Karl Henker kommen und einnicken konnte. Henker an diesem Tage gut drauf und parierte bis dato alles tadellos, hatte aber auch hier keine Chance aus 7 Metern zu parieren. Der Top-Stürmer aus Wittichenau Kockert brachte Rammenau in Zugzwang und katapultierte Wittichenau geradewegs an die Spitze der Livetabelle. Die wilde Fahrt ging aber weiter. Anstoß Rammenau, langer Ball von Herrmann auf Berthold, der verlängert auf Gries, kurzes Tänzchen im 16er, Ablage auf Groba und der mit hervorragender Schusstechnik ins Glück hinein. Es waren 25 Sekunden nach Wiederanstoß gespielt und Rammenau witterte wieder Luft. Die letzten Minuten drückte Rammenau die Wittichenauer hinten rein, konnte sich jedoch keine Großchance mehr erkämpfen.

Es blieb an diesem Tage beim gerechtfertigtem 1:1. Die Saison geht also spannend wie nie weiter. Mit Post Germania Bautzen, Blau-Weiß Wittichenau und Edelweiß Rammenau stehen nun drei alte Kreisoberligisten an der Spitze der Tabelle. Aber auch Bergen möchte in Zukunft hier sicherlich noch einmal mitmischen.

Kommendes Wochenende fahren wir an den Bieleboh nach Cunewalde.
Anstoß ist Samstag, der 02.11.2019, um 14 Uhr. Kommt und unterstützt unsere Edelweißen.

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