VEREIN | Vereinsfest 2022 – Wir blicken zurück.

Viele Stunden sind in den vergangen Monaten in die Planung unseres 2-teiligen Vereinsfest´s geflossen. Am 24.06. konnten wir dann endlich, gemeinsam mit vielen Gästen und Wegbegleitern von Siegmar Wätzlich das Denkmal zu Ehren unserer Legende einweihen. Für uns als Verein und für Familie Wätzlich ein wichtiger Tag. Zu lang mussten wir diesen Moment schon aufschieben. Pünktlich 17 Uhr, als die Redner um Präsident Mirko Hanisch das Wort ergriffen, setzte der Regen ein und man war sich einig, dass da jemand von Oben zuschaut. Das tat der Sache aber keinen Abbruch. Aufmerksam lauschten alle Anwesenden den Worten der Redner. Sie handelten von Siegmar´s Leben und erinnerten nochmals daran, welchen Stellenwert für ihn der Fussball und unser Verein in seinem Leben einnahmen. Und sie erinnerten auch nochmal daran, was er für unseren Verein geleistet hat und wie Dankbar wir ihm für immer sein werden. Musikalisch begleitet enthüllten abschließen Siegmar´s Enkel Luis und Gian-Luca die nun für immer in unserem Stadion stehende Gedenkstätte – mit Blick in Richtung Platz – so wie es immer war.
Wir bedanken uns bei allen, die diesen Moment mit uns geteilt haben!
Anschließend ging der Fokus wieder aufs Spielfeld. Wie angekündigt duellierten sich nochmal die Stars der vergangen Jahrzehnte von unserem SV Edelweiß mit denen des SV Post Germania Bautzen. Die Wiedersehensfreude war auf beiden Seiten groß und so kam man auch schon vor dem Spiel ins Gespräch. In den 90 ehrgeizig geführten Minuten wurde aber auch klar wer noch (trotz fortgeschritten Alters) aktiv ist und bei wem die Schuhe schon paar Wochen länger ungenutzt und ungeputzt in der Sporttasche lagen. Unterhaltsam war es trotzdem, wenn auch die Kondition gelitten hat – Kicken können sie alle noch und große Verletzungen blieben aus. Edelweiß setzte sich am Ende 3:1 durch und nach Abpfiff ging man direkt wieder in den geselligen Teil über. Es war dunkel als die letzten dann zum Duschen schlichen und gegen 24 Uhr wurde dann zufrieden der Bierwagen abgeschlossen.
Eine Woche Später standen dann 10 motivierte Team´s in geputzten Schuhen auf der grünen Wiese und schielten auf den Pokal des Bürgermeisters. Gleichzeitig beäugte man schon mal die Konkurrenz um eventuell stark besetzte Truppen frühzeitig auszumachen und um sich auf diese einzustellen. In 2 Gruppen trat man dann auf dem “Kleinfeld“ gegeneinander an. Schon nach den ersten Spielen machte sich Verschleiß bemerkbar und die ersten Akteure zogen die Schuhe wieder aus. Am Ende der Gruppenphase hatten sich dann die Mannschaften von der Aue, vom Mittelweg, von der Hauptstraße und vom Schaudorf die Plätze für die Halbfinals gesichert.
Ehe diese aber ausgetragen wurden, wurde das Feld geräumt.
Das Spiel der Rammenauer Frauen stand auf dem Programm. Diese hatten sich in den letzten Wochen intensiv auf das heutige Spiel vorbereitet – die Gegnerinnen waren die Frauen des SV Fortschritt Großharthau. Unsere Mädels haben alles gegeben, mussten sich am Ende aber den eingespielten Mädels aus Großharthau geschlagen geben. Den Applaus und den Respekt des Publikums haben sie sich aber dennoch verdient.
Zurück zur Ortsmeisterschaft: In den Halbfinals setzten sich die Aue und die Hauptstraße durch. Und damit auch die beiden Teams, die von den Experten bei der Turnier-Eröffnung schon als Favoriten ausgemacht wurden. Im Finale ging es dann ohne Tore ins 9m Schießen. Dort versagten (mal wieder) den Jungs von der Hauptstraße die Nerven. Die Aue holte also den Titel und ist damit beim vierten Ortsteil-Turnier nach dem Schaudorf, dem Mittelweg und der Hauptstraße nun der vierte Sieger. Glückwunsch dazu! Schön zu sehen das die Truppen mal wieder schön gemischt aus jung und alt, aus Fussballern und Nicht-Fussballern bestanden. Auch schön zu sehen, das wir viele Besucher an diesem Tag in unserem Stadion begrüßen konnten – kommt gern wieder.
Am Abend kochte die Stimmung dann nochmal im Festzelt. Mit einem von Anja Kretschmar organisierten und gestaltetem Programm ging es in die Nacht, in der noch reichlich getanzt und gelacht wurde. So ging ein schönes Vereinsfest 2022 zu Ende, das uns noch lang in Erinnerung bleiben wird.
Wir danken allen die zu diesem schönen Tagen beigetragen haben. Allen Organisatoren, Mitgliedern und Gästen, der Fleischerei Wätzlich, die sich über alle Maßen eingebracht hat und uns damit extrem geholfen hat. Wir danken außerdem allen die uns spontan mit Spenden überrascht haben – das Hilft immens!
Wir freuen uns jetzt schon auf die kommenden Jahre und Feste – zur Überbrückung kommt uns gern weiter zu den Heimspielen unserer Mannschaften besuchen.
Und hier geht´s ab ins üppige Fotoalbum: –>Klick<–

ERSTE | 27.03.2022 gg. SV Sachsenwerk Dresden

Lange Gesichter zum Sonntag!

Im zweiten Spiel nach der Wiederaufnahme des Spielbetriebs gastierte des SV Sachsenwerk Dresden auf der heimischen Wiese. Bei strahlenden Sonnenschein und gut gelaunter Zuschauerschaft, pfiff Schiedsrichter Paul Wolter pünktlich das Kellerduell an.
Mit einem Sieg hätte man den Gast aus der großen Stadt weiter auf Distanz halten können und etwas befreiter an die nächsten Aufgaben gehen können. Entsprechend motiviert und engagiert gingen die Jungs in gelb und schwarz ins Spiel. Schnell stellte sich eine Feldüberlegenheit ein und alle die es mit Edelweiß hielten waren frohen Mutes bei Zeiten zum anstoßen zu kommen. Zahlreiche Chancen stützten diese Gedanken und als Joe Wenzel nach gut 12 Zeigerumdrehungen die Murmel an die Latte setzte, hallte ein erstes Raunen durchs Stadion, gefolgt von Man Man Man bzw. Oaaarrr. Auch Cornelius Gries tauchte nach einer schönen Flanke in die Tiefe von Thomas Berthold im 16er auf, spitzelte sich die Kugel an Hüter und Verteidiger vorbei – doch konnte auch er den Ball nicht zum 1:0 unterbringen.
Die Dresdner beschränkten sich derweil aufs Verteidigen und trauten sich nur vereinzelt in die Rammenauer Hälfte. Für Moritz Kunath im Tor war es entsprechend eine ruhige erste Hälfte.
Die zweite Halbzeit begann dann mit einem Nackenschlag. Nach einer Ecke gingen die Gäste plötzlich durch Benjamin Hocke in Führung (48’) und alle fragten sich warum eigentlich. Edelweiß lies sich aber nicht irritieren, weiter spielte man sich die Pille ruhig zu und kam auch im zweiten Durchgang zu zahlreichen Chancen. Ob über links, über rechts, durch die Mitte, ob flach oder hoch… Rammenau bediente sich am kompletten Fußball Einmaleins und versuchte sich am Ausgleich. Doch immer wieder hatte ein Dresdner sein Bein dazwischen, das Alu hatte was dagegen oder unsere Helden agierten etwas unglücklich im Abschluss. Anders die Gäste. Wieder war es Benjamin Hocke der einen der wenigen Angriffe seiner Mannschaft zum 2:0 verwertete (89′). Damit war der Keks auch gegessen. Edelweiß weiterhin bemüht aber man hätte wohl bis zur Abenddämmerung weiter spielen können – ohne eigenes Tor.

Ein Spiel was man rein statistisch sicher hätte gewinnen müssen, doch der Auftritt unserer Jungs machte Mut. Die Nächste Aufgabe heißt TSV Rotation Dresden. Anstoß in der Landeshauptstadt ist am kommenden Sonntag bereits 11 Uhr.

Nachruf Hans Steffen Fichte

Hans Steffen Fichte stand für eine Auffassung des Ehrenamts,
welche heutzutage nicht mehr so oft zu finden ist. Seit den 1960er
Jahren ging er in seinem Heimatverein seinem Hobby nach, engagierte
sich später Jahrzehnte uneigennützig vor allem für Kinder und
Jugendliche. Unermüdlich hielt er die Jugendabteilung Fußball in
Rammenau beisammen, so dass der Männerbereich stetig von seiner
Arbeit profitieren konnte. Mit Hans Steffen Fichte verliert der SV
Edelweiß Rammenau ein Mitglied, welches neben S. Wätzlich einen
wesentlichen Anteil daran hatte, dass der Verein aktuell bis hin in der
Landesklasse des sächsischen Fußballs vertreten ist. Der WFV spricht
auf diesem Weg den Angehörigen nochmals sein Mitgefühl aus.
Gleichzeitig wünschen wir den Verantwortlichen des Vereins, dass sie
selbst weiterhin Freude am Ehrenamt haben, sowie stetig Mitstreiter
finden, die sein sportliches Lebenswerk fortsetzen können.

G. Sinde
Geschäftsführer
des Westlausitzer Fußball – Verband e.V.

 

Die Gemeinde Rammenau verlor mit Hans Steffen Fichte ein
wertvolles engagiertes Mitglied unserer Gemeinschaft. Noch immer
sind wir fassungslos und in tiefer Trauer. Wir wünschen der Familie
und unserem Verein SV 1910 Edelweiss Rammenau viel Kraft in dieser
schweren Zeit.

Bürgermeister
& Gemeinderat Rammenau

Gemeinde Rammenau

 

Der SV 1910 Edelweiss Rammenau trauert um Hans Steffen Fichte.
Steffen verstarb am 28.05.2021 im Alter von 71 Jahren nach schwerer
Krankheit im Krankenhaus.
Der Verein verlor mit Steffen einen Vorzeigesportler und Menschen, der
sich über Jahrzehnte dem Rammenauer Nachwuchsfußball verschrieb.
Steffen hinterlässt im Verein eine Lücke, die nie zu schließen sein wird.
Mit viel Herzblut, Ehrgeiz und Hingabe setzte sich Steffen Woche für
Woche für seinen Sport und seine Schützlinge ein.
Unser Beileid gilt in dieser schweren Zeit seiner Familie, aus deren
Mitte ein geliebter Mensch gerissen wurde.

In tiefer Trauer
Vorstand & Mitglieder
des SV 1910 Edelweiss Rammenau

Edelweiß Rammenau Logo

 

 

Das Erwachen!

Seit Monaten ruht der Ball. Wann es wieder los geht, weiß auch noch keiner. So macht auch die beste Pandemie keinen Spaß!

Kein Wunder also, dass unserem Kapitän Conrad Wähner, der sich die negativen wie auch positiven Erlebnisse des Geschäfts bekanntlich am meisten zu Herzen nimmt, seit November schlaflose Nächte heimsuchen.

Aber nun hat es ihn gepackt. Er hat schon mal vorsichtig in die Truppe reingehört, ob denn noch alle zu Edelweiß stehen.

Wie sich Coach Gräfe auf den Neustart vorbereitet, wer neue Wege beschreitet und wer gänzlich die Kontrolle über sein Leben verloren hat – seht selbst.

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