Nachruf Hans Steffen Fichte

Hans Steffen Fichte stand für eine Auffassung des Ehrenamts,
welche heutzutage nicht mehr so oft zu finden ist. Seit den 1960er
Jahren ging er in seinem Heimatverein seinem Hobby nach, engagierte
sich später Jahrzehnte uneigennützig vor allem für Kinder und
Jugendliche. Unermüdlich hielt er die Jugendabteilung Fußball in
Rammenau beisammen, so dass der Männerbereich stetig von seiner
Arbeit profitieren konnte. Mit Hans Steffen Fichte verliert der SV
Edelweiß Rammenau ein Mitglied, welches neben S. Wätzlich einen
wesentlichen Anteil daran hatte, dass der Verein aktuell bis hin in der
Landesklasse des sächsischen Fußballs vertreten ist. Der WFV spricht
auf diesem Weg den Angehörigen nochmals sein Mitgefühl aus.
Gleichzeitig wünschen wir den Verantwortlichen des Vereins, dass sie
selbst weiterhin Freude am Ehrenamt haben, sowie stetig Mitstreiter
finden, die sein sportliches Lebenswerk fortsetzen können.

G. Sinde
Geschäftsführer
des Westlausitzer Fußball – Verband e.V.

 

Die Gemeinde Rammenau verlor mit Hans Steffen Fichte ein
wertvolles engagiertes Mitglied unserer Gemeinschaft. Noch immer
sind wir fassungslos und in tiefer Trauer. Wir wünschen der Familie
und unserem Verein SV 1910 Edelweiss Rammenau viel Kraft in dieser
schweren Zeit.

Bürgermeister
& Gemeinderat Rammenau

Gemeinde Rammenau

 

Der SV 1910 Edelweiss Rammenau trauert um Hans Steffen Fichte.
Steffen verstarb am 28.05.2021 im Alter von 71 Jahren nach schwerer
Krankheit im Krankenhaus.
Der Verein verlor mit Steffen einen Vorzeigesportler und Menschen, der
sich über Jahrzehnte dem Rammenauer Nachwuchsfußball verschrieb.
Steffen hinterlässt im Verein eine Lücke, die nie zu schließen sein wird.
Mit viel Herzblut, Ehrgeiz und Hingabe setzte sich Steffen Woche für
Woche für seinen Sport und seine Schützlinge ein.
Unser Beileid gilt in dieser schweren Zeit seiner Familie, aus deren
Mitte ein geliebter Mensch gerissen wurde.

In tiefer Trauer
Vorstand & Mitglieder
des SV 1910 Edelweiss Rammenau

Edelweiß Rammenau Logo

 

 

Das Erwachen!

Seit Monaten ruht der Ball. Wann es wieder los geht, weiß auch noch keiner. So macht auch die beste Pandemie keinen Spaß!

Kein Wunder also, dass unserem Kapitän Conrad Wähner, der sich die negativen wie auch positiven Erlebnisse des Geschäfts bekanntlich am meisten zu Herzen nimmt, seit November schlaflose Nächte heimsuchen.

Aber nun hat es ihn gepackt. Er hat schon mal vorsichtig in die Truppe reingehört, ob denn noch alle zu Edelweiß stehen.

Wie sich Coach Gräfe auf den Neustart vorbereitet, wer neue Wege beschreitet und wer gänzlich die Kontrolle über sein Leben verloren hat – seht selbst.

#jaunsgibtesnoch #durchhalten #baldwiederamball #staydifferent #neuewege #lachenfetzt

VEREIN | Edelweiße Weihnachtsgrüße

Zum Abschluss eines ungewöhnlichen Jahres möchten wir Euch und euren Familien eine schöne Weihnachtszeit wünschen. Ein für uns sportlich durchaus erfolgreiches Jahr, fühlt sich gesamtgesellschaftlich eher nach einer Niederlage an. Wie ein 0:12 bei dem man keinen Zugriff hat und es immer wieder im eigenen Gehäuse einschlägt. Für das kommende Jahr wünschen wir uns allen viel Gesundheit, Zusammenhalt und dass wir bald gemeinsam unserem Hobby und unserer Leidenschaft nachgehen können, sei es als Spieler, Verantwortlicher, Unterstützer oder Sympathisant unseres Vereins!

Das Jahresende bietet für uns auch immer die Möglichkeit „Danke“ zu sagen. Unser Dank gilt vor allem unseren Sponsoren und Förderern, die trotz eines wirtschaftlich schweren Jahres zu uns gestanden haben.
Außerdem möchten wir uns herzlichst bei unseren Freunden des FSV Bretnig-Hauswalde bedanken. Aus der Zusammenarbeit im Nachwuchsbereich entwickelte sich eine echte und vertrauensvolle Partnerschaft von unermesslichem Wert, bei der beide Seiten voneinander profitieren. Bestes Beispiel ist da aktuell die Spielgemeinschaft unserer zweiten Mannschaften, die sehr erfolgreich in die aktuelle Saison gestartet sind.
Wir freuen uns auf die nächsten Jahre mit Euch!

Macht es euch gemütlich unterm Baum und kommt gut ins neue Jahr.

Vorstand

SV 1910 Edelweiß Rammenau

ERSTE | 31.10.2020 gg. VFB Weißwasser 1909

Auswärtsniederlage – Dritte Niederlage in Folge.

VFB Weißwasser 1909 – SV 1910 Edelweiß Rammenau 7:0 (0:0)

Letzten Samstag reisten unsere Edelweißen zum letzten Pflichtspiel vor der Zwangspause in die Hockeymetropole nach Weißwasser. Erneut war der Kader trotz der Langzeitverletzten und einigen Absagen rappelvoll.

Erneut setzte man von Beginn an auf Ballbesitz und Spielkontrolle, was zu einer Vielzahl an Eckbällen und Freistößen führte. Die Hausherren standen tief und haben sich auf schnelle, lange Bälle eingestellt und das 0:0 in die Halbzeitpause gebracht.

Nach dem Halbzeittee war es nur noch eine Frage der Zeit bis der Ball im Netz der Hausherren zappelte, doch es kam alles ganz anders. Die Hausherren durchschauten das Spiel der Rammenauer und spielten fortan schnelle lange Bälle über die Aussenbahn. In der 55. Minute klingelte es dann erstmals im Gehäuse von Moritz Kunath. Moritz feierte zudem sein Debüt im Tor für die Edelweißen in der Landesklasse. In der folgenden halben Stunde wurde das Spiel völlig auf den Kopf gestellt. Jede Aktion der Hausherren führte zu einem Tor. Man traute seinen Augen kaum, jeder Schuss ein Treffer. Alles was man in Halbzeit eins richtig gemacht hatte, lief jetzt schief.
So stand am Ende des 0:7. Bittere, sehr bittere Pille.

Jetzt heißt es erstmal einen Monat alles Geschehene sacken zu lassen.
Dem Aufsteiger wurde gezeigt, wie schnell Fehler bestraft werden können. Zum anderen konnte man bei jedem der 7 Spiele mithalten und steht nun mit 9 Punkten auf Rang 9.

ZWEITE | 31.10.2020 gg. SpG Germania Bischofswerda/Bischofswerdaer FV 3.

Die Serie hält – Auswärtssieg in Schiebock

Am vergangenen Samstag war die Spielgemeinschaft zu Gast in Schiebock. Gegner war am 8. Spieltag die SpG Germania Bischofswerda/BFV 3.
Der Ausgangslage nach, war der Gast aus Rammenau/Bretnig auch der Favorit. Seit nun 5 Spielen in der Liga ohne Niederlage und einem 1:0 Heimsieg gegen Großdrebnitz im Rücken, reiste man als Tabellen 6. nach Bischofswerda. Mit einem Erfolg gegen den Tabellenelften, könnte man einen guten Sprung nach vorn machen. Mit dieser Einstellung wollte man auch das Spiel angehen, doch dies gestaltete sich schwieriger als gedacht. In der ersten Halbzeit war das Spiel, vor allem aus Sicht der Spielgemeinschaft, eine Zumutung für Nerven und Augen. Versuchte man in den Anfangsminuten noch irgendwie das Spiel an sich reißen zu können, verlor man nach und nach komplett den Faden. Durch Fehlpässe, Leichtsinnigkeiten und Tatenlosigkeit machte man den Gastgeber unnötig stark.
Auch echte und gute Torchancen konnte man sich nicht erspielen. Gut ins Bild passte da auch noch die Führung vom Gastgeber. Durch einen Freistoß in eigener Hälfte schaffte man es, dem Gegner den Ball so vor zu legen, dass Dieser aus gut 20 Metern mit einem Sonntagsschuss die Führung (33. Minute) erzielen konnte. Die Unsicherheiten bei der Spielgemeinschaft waren nach dem Rückstand nicht weniger geworden. Doch mit dem Halbzeitpfiff gab es die erste gelungene Aktion und prompt den 1:1 Ausgleich. Eine schöne Kombination durch das Mittelfeld fand im Strafraum
einen Abnehmer. Der erste Schuss konnte noch abgewehrt werden, den Nachschuss setzte man an den Pfosten und schließlich schob F. Müller in der 45 Minute ein.
Nach der Halbzeit sah man dann eine komplett andere Spielgemeinschaft auf dem Platz. Von der ersten Minute an störte man den Gegner in deren Hälfte, hatte mehr Ordnung und Genauigkeit im Spiel. Dies zahlte sich schon in der 54. Minute aus. Der Keeper der Germania eilte aus seinem Kasten und versuchte einen langen Ball zu klären, welchen er aber direkt zum Angreifer der Gäste spielte. Dieser legte quer auf M. Junghans, der aus 20 Metern ins leere Tor zum 1:2 schoss. Leider musste der Torschütze Minuten später verletzt ausgewechselt werden. Für ihn kam V. Güzel ins Spiel (60. Minute), welcher noch zum Matchwinner werden sollte. Im Spiel setzte der Gast weiter nach und störte früh in der Hälfte der Schiebocker, oftmals wusste der Gast sich auch nur mit einem Foul zu helfen.
In Spielminute 70 knipste der eingewechselte V.Güzel zum ersten mal. Bei einem Freistoß behielt er im Strafraum die Übersicht und schoss aus der Drehung zum 1:3 ein. Von der Heimelf war in Halbzeit zwei nicht mehr viel zu sehen, Torchancen waren kaum zu notieren. Somit musste sich der Gästekeeper anderweitig auszeichnen. Mit einem langen Abschlag bereitete er das 1:4 (85. Minute) von V. Güzel vor. Der lange Abschlag, völlig falsch vom Abwehrspieler eingeschätzt, kam direkt beim Torschützen an und er verwandelte mit einem Schuss zum 1:4 Endstand.
Der Auswärtssieg geht aufgrund der starken zweiten Hälfte auch völlig in Ordnung. Somit klettert die Spielgemeinschaft in der Tabelle auf Platz vier und ist nun schon sechs Spiele in der Liga ungeschlagen.
Leider legt die Liga nun eine unfreiwillige „Corona-Zwangspause“ ein. Alle hoffen nun, dass am 5.12. wieder gespielt werden kann. Dann würde es auf dem Kunstrasenplatz in Bretnig zum Spitzenspiel gegen den Tabellenführer aus Wachau 2. kommen.