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ERSTE | 24.10.2020 gg. Dresdner SC 1898

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Rammenau verliert Spiel und Cornelius Gries!

Es sollte ein herrlicher Ausflug in die Landeshauptstadt werden. 22 froh gesonnene Edelweiße machten sich am Samstag gegen 13 Uhr auf nach Dresden, ins Heinz-Steyer Stadion um gegen den Dresdner SC die Punkte 10,11 und 12 einzusammeln. Ein echtes Highlite-Spiel, was sich paar Jungs schon frühzeitig fett im Kalender markierten. Leider kehrte unsere Mannschaft am Ende ohne Punkte und mit einem Spieler weniger in die Heimat zurück. Cornelius Gries musste sich in der 2. Halbzeit ins Krankenhaus Dresden Friedrichstadt begeben und verkündeter der Mannschaft am Abend die bittere Diagnose – Schultereckgelenkssprengung! Langes Wort und noch viel längere Ausfallzeit. Cornelius kommt nächste Woche auf den OP-Tisch und steht uns damit lange Zeit nicht zur Verfügung! Sportlich, beruflich und privat natürlich nicht zu gebrauchen eine solche Verletzung!

Zum Spiel: Es war die erwartet harte Nuss. Dresden mit technisch guten Spielern bestückt, hatte Anfangs meist mehr die Kontrolle über den Ball. Erstmals gelang es nicht den Gegner in der eigenen Hälfte festzusetzen. Rammenau im Vergleich zur Vorwoche mit einigen Veränderungen in der Startelf. In der Offensive waren das Max Herrmann und Steven Dannhaus. Rechtsverteidiger war heute Thomas Berthold und auf der linken Abwehrseite musste Kapitän Conrad Wähner den erkrankten Tobias Berthold vertreten, sodass Cornelius Gries neben David Preuß auf der 6 zum Einsatz kam. Und die 6 ist das Stichwort. Denn in der 6. Spielminute brach jubel aus im weiten Rund! Lukas Gries flankte von Links, mit Rechts auf den langen Pfosten. Dort machte Marco Schlegel eine langes Bein und legte die Pille direkt ins Zentrum wo Cornelius Gries eingelaufen war und zur Führung für Edelweiß traf. Start nach Maß könnte man meinen. Doch die Führung brachte nicht die gewünschte Sicherheit und Überlegenheit ins Rammenauer Spiel. Stattdessen sah man sich gezwungen immer und immer wieder das Dresdner Aufbauspiel zu unterbinden. Das gelang zumindest lange „gut“. Auf der anderen Seite wagte man aber auch so einige Vorstöße, bei denen auch ein Hauch von Gefahr zu verspüren war. Einige Ecken gab es auch, so richtig zwingend war aber nur ein Schuss aus 16 Metern von Steven Dannhaus, den DSC-Keeper Ralph Schouppe über den Querbalken lenken konnte.
In der 20. Minute dann der erste Eingriff von Karl Henker, der einen Freistoß aus spitzem Winkel entschärfen musste. Wenig später landete dann fast ein Dresdner Klärungsversuch im eigenen Netz. Dannhaus brachte die Pille scharf vors Tor und der Verteidiger ließ sich das Leder über das Schienbein gleiten. Dem Raunen der Zuschauer folgte ein Eckball der nichts einbrachte. Edelweiß dann Mitte der ersten Halbzeit recht solide unterwegs. Mit zwei cleveren Freistößen hätte man durchaus die Führung ausbauen können, doch letztlich scheiterten die Versuche an der technischen Ausführung in der Box. In der 39. dann ein Freistoß für die Hausherren. Dem langen Ball aus gut 30 Metern folgte eine Kopfball-Ablage an den 5 Meterraum wo Martin Käseberg freistehend auf 1:1 stellen konnte. Und es sollte noch dicker kommen. In der 42. misslang am Strafraum ein Klärungsversuch nach dem anderen, letztlich konnte Franz Rösner mit Ball von links Richtung Tor ziehen und Karl Henker überwinden. 2:1 – erstmal schütteln.

Für den 2. Durchgang stellte Edelweiß um. Nun ging es mit einer Dreierkette weiter. Thomas Berthold und Lukas Gries wurden durch Joe Wenzel und Philipp Seidler ersetzt. Die Umstellung brachte auch den erhofften Schwung, Edelweiß nun mehr in der Dresdner Hälfte, wenn auch nicht alles gelang. Klare Chancen blieben Mangelware. Die Größte konnte Schouppe im DSC-Tor vereiteln. Nach einem starken Zuspiel von Steven Dannhaus und einer Ablage von Cornelius Gries kam Philipp Seidler wuchtig zum Abschluss, durfte aber nicht jubeln. Dresden in dieser Phase aufs Kontern aus. Das bot sich natürlich an, da Rammenau mehr Risiko ging und vermehrt Abspielfehler im Spielaufbau auftraten. Eine viertel Stunde vor Schluss musste dann Cornelius Gries das Feld verlassen. Von hinten einfach umgerannt, sackte Grieser zu Boden und signalisierte sofort das es nicht weiter geht. Zuschauer mit guten Ohren wussten da schon, dass da was Ernstes ist – denn das Knacken war gut zu hören. Grieser nahm anschließend den linken Arm in Schonhaltung und stapfte vom Platz. Das Spiel lief übrigens weiter bis der Ball dann mal den Weg ins Aus fand.
Die Schlussviertelstunde brach also an und Edelweiß musste nochmal mehr investieren. Die größte Chancen konnte wieder Seidler verzeichnen. Einen Freistoß auf den kurzen Pfosten legte er sich stark mit der Brust zurecht und kam aus der Drehung zum Abschluss, jedoch stand ihm ein Dresdner im Weg, der den Einschlag verhindern konnte. In den Schlussminuten dann auch Karl Henker in der Box des DSC, doch es half alles nichts. Stattdessen kam Dresden noch zweimal vor das Rammenauer Tor. Einmal hatte man noch Glück, das die Hausherren eine Einladung ablehnten. In der 2. Minute der Nachspielzeit dann aber doch das 3:1. Einen schnell ausgeführten Freistoß brachte Hänisch letztlich zum Endstand unter.

Edelweiß nun mit der 2. Niederlage in Folge im harten Landesklasse Alltag angekommen.
Zudem verlor man mit Cornelius Gries einen Spieler für lange Zeit, der so nicht zu ersetzen ist. Zumindest kann er sich erstmal seine Torquote nicht versauen.
Wir werden warten Grieser! Nicht wie in England zuletzt zitiert, wie eine gute Ehefrau. Nein! Wir werden warten wie eine Geliebte. Eine für das schnelle Vergnügen. Ein kaltes Radeberger in der Kabine zum Beispiel.

Erfreulich an dem Tag sicher nur, das wieder einige Edelweiß-Sympathisanten den Weg nach Dresden auf sich nahmen. Wem die Reiselust gepackt hat, darf uns gern auch am kommenden Wochenende mit nach Weißwasser begleiten.

Anstoß gegen den VFB Weißwasser 1909 ist am 31.10. | 14:00 Uhr, auf dem Kunstrasenplatz an der Muskauer Straße 120.

Auch der DSC stellt den Spieltag in Schrift, Bild und Video ausführlich hier dar: https://dresdner-sc.de/sportclub-dreht-rueckstand-und-erkaempft-sich-sieg-32804/

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ERSTE | Aufgebot für die Landesklasse Ost

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Unsere Burschen haben sich zum Saisonstart für das offizielle Mannschaftsfoto ins rechte Licht gestellt. Damit hier keine Fragen mehr aufkommen – gibt es zu jedem Gesicht auch einen Namen!
Ob für den Nach(t)tisch, fürs Büro, die Werkstatt oder als Weihnachtsgeschenk für die Liebste – wer sich das offizielle Mannschaftsfoto in Top Posterqualität sichern will, kann gern an uns herantreten. Ansonsten halten wir es wie immer und hängen uns das Ding in die Vitrine.

Mannschaftsfoto 2020-21 Edelweiß Rammenau

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ERSTE | 27.09.2020 gg. Königswarthaer SV

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Spiel gedreht – Sieg eingefahren!

Am 3. Spieltag der noch jungen Saison in der Landesklasse Ost war der Königswarthaer SV im Fichte-Stadion zu Gast.
Nach der bitteren Pille aus der Vorwoche waren sich alle Beteiligten einig, dass man zwingend im Torabschluss wieder zu alter Stärke zurückkehren muss. Sonst wird es mit der Punktausbeute eher mau – egal gegen Wen es geht.

Personell musste man ein bisschen das Karussell andrehen. Die vergangenen Wochen haben schon ein paar Spuren hinterlassen – in erster Linie natürlich in der Mannschaftskasse. Joe Wenzel´s Spitzzüngigkeit und die damit verbunden Rote Karte inklusive Sperre aus dem Crostwitz-Spiel, brachte die erste große Summe ins schwarz-gelbe Sparschwein. Cash – ohne Quittung – so will es der Strafenkatalog!
Außerdem war Philipp Seidler nicht im Aufgebot. Der wohl in den Kontaktkreis eines potenziell Virus infizierten geriet und deshalb von der Behörde zur Heimarbeit verpflichtet wurde.
Neben Wenzel und Seidler rutschte auch Patrick Herrmann aus der Startelf, dessen Oberschenkel sich scheinbar als erstes Körperteil so langsam an das doch schon fortgeschrittene Alter des ansonsten geistig jung gebliebenen Bäcker Sohnes erinnert. Außerdem fehlte Daniel Hauswald, der nach wie vor an einer Sprunggelenksverletzung laboriert.
Mit einem Verletzten machen wir auch gleich weiter – Fabian Wagner. Der Junge wird uns leider einige Monate auf dem Platz fehlen. Fabi zog sich während einer Trainingseinheit ohne Fremdverschulden – Gruß an die Krankenversicherung – einen Kreuzbandriss zu und wird auf unbestimmte Zeit nicht mit Ballsportarten in Kontakt kommen. Come back stronger – sagen da die Profis immer und wir auch!

Zum Spiel: Neu rein gewürfelt in die Startelf wurden also für die drei genannten Thomas Berthold, Marco Schlegel und David Preuß.
An der Herangehensweise unserer Jungs änderten die personellen Umstellungen jedoch nichts. Früh wollte man den Gästen klar machen, dass es hier nicht viel zu holen gibt und der eigene 16er zum Schutzgebiet erklärt wurde! Das gelang auch teilweise, neben ein paar missglückten Flanken des KSV kam lange nicht viel an bei unserer Nummer 1 Karl Henker.
Ihm gegenüber ging es da nicht sooo viel anders, auch wenn unsere Edelweißen das ein oder andere Mal zum Abschluss kamen.
So richtig Stimmung kam dann in der 30. Minute in die Begegnung. Zum Entsetzen der Gelbhemden entschied sich Schiedsrichter Grader für Elfmeter für die Gäste. Vorausgegangen war ein Ballgewinn und ein Angriff über die linke Abwehrseite. Wer dann zuerst die flache Hereingabe erreichte – darüber stritten sich zunächst die Protagonisten. Augenzeugen berichteten im Nachgang das Kapitän Wähner wohl zu Fall gebracht wurde um anschließend überfallen zu werden. Sei es wie es sei. Grader entschied auf Foulelfmeter und Schidun legte die Pille seelenruhig am abtauchenden Karl Henker vorbei zur 1:0 Gästeführung ins Netz. Nachdem sich unsere Jungs dann geschüttelt hatten legten sie den Schalter wieder auf Angriff. Aber weder der Kopfball von Thomas Berthold, nach Flanke von Schlegel, noch die beiden schön vorgetragenen Angriffe über links, die Richard Schenk zum Abschluss brachte, fanden den Weg ins Glück. Und so ging es erstmal ohne Edelweißes Erfolgserlebnis in die Kabine.

Von dort zurückgekehrt arbeiteten unsere Jungs dann zügig an der Wende. Und die gelang. In der zunehmend von Zweikämpfen geprägten Partie, gab es nun mehr und mehr Freistöße. Und wer hätte gedacht, dass das mal eine Rammenauer Spezialität wird?!
52. Spielminute: Freistoß aus dem rechten Halbfeld. Den Atem des Coaches im Nacken, trat Conrad Wähner beherzt an die Mulle und die segelte zügig wie präzise an den Gäste 5er. Dort prallte der Ball zurück in Richtung 11m Punkt, wo David Preuß gerade aus dem Sitzen aufstand und gefühlvoll ins rechte Eck einköpfte. Warum er da gesessen hat – keine Ahnung. Kann er aber wieder so machen. Nur 4 Minuten später ein ähnliches Bild auf der linken Bahn. Diesmal trat Thomas Berthold das Leder Richtung Box, wo sich beide Parteien nun an der 16er Kante tummelten. Richtig antizipiert hat aber nur einer – Cornelius Gries! Der lief nämlich gefühlt als einziger ein und streichelte die Kugel mit seiner Birne zur 2:1 Führung ins Netz. Jubel!
In der Folge war Rammenau natürlich bemüht die Gäste in der ihnen zugeteilten Hälfte zu beschäftigen. Dazu wurden natürlich auch frische Kräfte eingesetzt. Mit Max Herrmann und Paul Groba hat Coach Gräfe dann auch noch ein goldenes Händchen bewiesen.
Beide schonten sich nicht und belohnten sich in der Schlussphase dann noch selbst. Zunächst erlief sich Paul Groba eine laaaangen Abschlag von Henker, bei dem die KSV Abwehr sich uneins war. Paul ging dazwischen und überlupfte den heraus geeilten Keeper. Wieder lag man sich glückselig in den Armen und es sollte noch ergreifender werden. Im Mittelfeld fing Markus Heine den Ball ab und leitete über die rechte Seite den Angriff ein. Michael Petzold machte sich dort in die Spur und der drahtige Mittdreißiger zog agil in den 16er. Der gezielte Pass in den Rückraum fand Tobias Berthold, der den wegrutschenden Verteidiger rechts liegen ließ und die linke Klebe auspackte. KSV Keeper Schindler konnte den Flachschuss nur klatschen lassen und da war er – Max Herrmann! Ein Tor wie es billiger nicht geht, aber für die geschundene Seele enorm wichtig. Max nutze die Corona Pause zum Auskurieren einer Sprunggelenksverletzung. In den ersten Tagen der Vorbereitung krachte es aber erneut. Diesmal mit Lieblingsarbeitskollege Lukas Gries. Ein Zweikampf, wie er sonst wahrscheinlich nur am Buffet bei der Weihnachtsfeier des Landratsamts geführt wird. Daraus resultierte jedenfalls die nächste Verletzung – dieses Mal erwischte es das Knie. Jetzt ist Max zurück, trug sich mit dem 4:1 in den Spielberichtsbogen ein und stellte damit den Endstand her. Super Sache!

Dann war auch gleich Schluss und die Jungs holten sich ihren verdienten Beifall ab. Mit ner Wurst und paar Pils endete dann der frische Herbstsonntag. Ein schöner Tag – Edelweiß hatte ja schließlich gewonnen.

Einen bzw. zwei Wermutstropfen gab es aber trotzdem. Mit Henning Nowotny (Schulter) und Patrick Jäkel (Sprunggelenk) musste auf beiden Seiten je ein Akteur mit mindestens mittelschweren Verletzungen die Partie vorzeitig beenden. Wir wünschen eine schnelle Genesung den beiden Jungs!

Jetzt wird sich für die kommende Aufgabe präpariert. Am Samstag geht es zum FC Stahl Rietschen-See, Anstoß 15 Uhr.

VEREIN

VEREIN | Vitamine und Naschen!

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Wie angekündigt waren wir vor wenigen Tagen bei Nadine Menzel im Rammenauer Hofladen. Durch die aktuelle Verkehrslage ist es da leider ziemlich ruhig geworden. Wir haben deshalb Max Herrmann mal in seiner Spieltagsroutine begleitet. Das sollte über einiges Aufschluss geben.

 

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ERSTE | 20.09.2020 gg. SG Crostwitz 1981

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Bittere Auswärtsniederlage

Am Sonntag, den 20.09.20 stand für die Edelweissen die erste Auswärtsreise in der Landeklasse Ost ins benachbarte Crostwitz an.
Nach dem deutlichen Heimsieg wollte man natürlich auch auswärts nachlegen. Crostwitz, gefühlte 10 Kilometer entfernt und somit wohl das einzige „Derby“ in der Landesklasse Ost. Bei besten Wetter begaben sich 252 Zuschauer, davon mindestens 74 die es mit den Edelweißen hielten,auf das Grüne in Crostwitz.

Von Beginn an gaben die Rammenauer den Takt an und wollten sofort das Zepter in die Hand nehmen. Doch auch Crostwitz konnte sich mit gezielten Pässen viel Raum und somit kleinere Torchancen erspielen. In Minute 30 musste Trainer Gräfe bereits das erste Mal personell reagieren. Marco Schlegel ersetzte den stark gelb/rot gefährdenten Aussenverteidiger Tobias Berthold. In Folge kam jener Schlegel zu guten Torchancen. Die Beste kurz vor der dem Halbzeitpfiff, als Philipp Seidler einen Pass mustergültig durch die Abwehrkette der Heimmannschaft spielte und Marco beim eins gegen eins gegen den linken Pfosten des gegnerischen Tores verlor.

In Halbzeit zwei wurde die Dominanz der Gäste immer größer, man hatte  80+% Ballbesitz und drängte auf das mittlerweile verdiente Auswärtstor. Zu dem man ab der 50. Minute durch eine Unsportlichkeit des Crostwitzer Stürmers mit einem Mann mehr auf dem Feld stand.
Von da ab erarbeiteten sich die Rammschen Chance um Chance um endlich das überfällige Tor zu schiessen. Man ließ in Folge viele hochkarätige Chancen aus. In Minute 76. ertönte die Pfeife des Schiedsrichters, Elfmeter für Rammenau. Statt Freude über die große Möglichkeit zum Führungstor, überwog eher die Fassungslosigkeit. Der Schiedsrichter pfiff einen Vorteil und somit ein klares Tor der Edelweissen zurück und entschied vor Ablauf des Vorteils und die daraus resultierende Führung, auf Elfmeter wegen eines Handspiels. Den fälligen Elfmeter schob C. Gries rechts unten ins Torwarteck, wo allerdings der Schlussmann Kralicek hervorragend den Ball aus dem Eck kratzte – Respekt an dieser Stelle. In Folge presste Rammenau weiter. In Minute 80 kam es zu einem außergewöhnlichen Spielerwechsel der Heimmannschaft. Die Kuriositäten überschlugen sich, Crostwitz wechselte ein aber vergaß den Spieler zu erwähnen, welcher ausgewechselt werden sollte. In Folge wurde es hitziger, die Heimmannschaft stand zu elft auf dem Platz (und dabei flog 20 Minuten bereits einer vom Feld) und statt einen Freistoß für die Gäste zu geben, lief das Spiel nach Feststellung der Problematik normal weiter. Zur Information, der Schiedsrichter hatte bereits das Spiel wieder frei gegeben. Wie es so läuft in einem Spiel in dem die eine Mannschaft das Spiel und die andere Mannschaft die Tore schiesst, entstand aus jener umstrittenen Ecke das 1:0 für die Gastgeber, wo allerdings auch Rammenau im Tiefschlaf war.
In Folge rannte Rammenau weiter an, so dass der eine oder andere auf der Tribüne sein Ticket kontrollierte und sich fragte, ob er bei einem Handball oder beim Fußballspiel sei. Doch all der Kampf brachte nichts. Fader Beigeschmack, Joe Wenzel kassierte aufgrund einer fehlerhaften Wahrnehmung des Schiedsrichter-Assistenten die Rote Karte aufgrund einer „Schiedsrichter-Beleidigung“, welche niemals statt fand.

Trotz all den Vorkommnissen hat Rammenau eine große Chance liegen lassen. Nun gilt der Blick nach vorn. Nächste Woche kommt Königswartha ins Fichtestadion.

Wir bedanken uns nochmals bei allen mitgereisten Zuschauern, ihr seid der Wahnsinn!

Bleibt sportlich, Kopf hoch und bis Sonntag, den 27.09.20, 15 Uhr im Fichtestadion.